Großes Engagement würdigen

Nach Hochwasser: Sparkasse spendet 5000 Euro an Feuerwehren im Landkreis

Dank für die Hilfe der Feuerwehr: (von links) Gordon Kalhöfer und Bernhard Holzapfel vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes sowie Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Waldeck-Frankenberg.
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Dank für die Hilfe der Feuerwehr: (von links) Gordon Kalhöfer und Bernhard Holzapfel vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes sowie Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Waldeck-Frankenberg.

Mit einer Geldspende in Höhe von 5000 Euro will die Sparkasse Waldeck-Frankenberg den Feuerwehren danken, die während des Hochwassers unermüdlich im Einsatz waren.

Waldeck-Frankenberg – Von null Uhr bis 22 Uhr waren viele Feuerwehrleute am Mittwoch (14. Juli 2021) während des Starkregens in Bad Arolsen im Einsatz. Fast 24 Stunden, berichtet Gordon Kalhöfer als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, haben die Ehrenamtlichen alles gegeben, um die Hochwasserschäden einzudämmen. Auch viele andere Orte im Landkreis und somit etliche Feuerwehren waren – neben weiteren Rettungseinheiten – betroffen.

„Wir waren mit Wasser im Tresor unserer Geschäftsstelle in Bad Arolsen selbst betroffen“, berichtet Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. „Wir wollen den vielen Einsatzkräften der Feuerwehr ganz spontan Dankeschön sagen.“ Daher habe man sich für eine Spende an die freiwilligen Feuerwehren in Höhe von 5000 Euro entschieden. Der Kreisfeuerwehrverband könne am besten einschätzen, wo beim Hochwasser die Schwerpunkte lagen und wofür das Geld am sinnvollsten eingesetzt werden kann.

„Wir wissen um die herausragende Bedeutung des segensreichen Wirkens der Feuerwehren“, betonte Michael Bott.

„Beim Helfen an andere gedacht“

Viele Feuerwehrleute hätten „bis zur Erschöpfung gearbeitet“ und nicht an sich selbst, sondern beim Helfen an andere gedacht, sagte Thomas Behle von der Sparkasse.

„Es ist eine tolle Sache, dass wir Unterstützung bekommen“, sagte Gordon Kalhöfer. Die zahlreichen Einsätze mit überfluteten Straßen und Kellern hätten wieder gezeigt, dass „Menschen hinter der Technik sein müssen“. Eine gute Ausstattung der Wehren sei unverzichtbar, aber gut ausgebildete Einsatzkräfte entscheidend. Der starke Regen habe „Gott sei Dank“ nur Sachschaden angerichtet. Verletzt wurde hier niemand im Gegensatz zu anderen Regionen in Deutschland, die noch viel schwerer getroffen wurden.

Zwar sei es Sache der Kommunen, die Feuerwehren auszustatten, laute ein häufiges Argument, sagte Michael Bott. Doch die Unterstützung einer so wertvollen Arbeit wie die der Feuerwehr sei immer eine gute Sache. „Danke, dass Sie sich so mächtig ins Zeug gelegt haben.“ (Stefanie Rösner)

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