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Diakonisches Werk Waldeck-Frankenberg hilft bei Wohnungsnot

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Unterstützen bei Wohnungsnot: (von links) Judith Funk, Katja Hubenthal-Eckert und Erika Solfata.
Unterstützen bei Wohnungsnot: (von links) Judith Funk, Katja Hubenthal-Eckert und Erika Solfata. © Lutz Benseler

Unterstützung für Menschen, die ihr eigenes Zuhause verloren haben oder denen der Wohnungsverlust droht: Das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg baut die Wohnungsnotfallhilfe im Landkreis neu auf.

Waldeck-Frankenberg – Eine erste Beratungsstelle mit Tagesaufenthalt ist in Frankenberg eröffnet worden. Weitere im Kreis sollen folgen. Diakoniepfarrer und Geschäftsführer des Diakonischen Werks Winfried Schiel sowie die Dekaninnen Eva Brinke-Kriebel (Kirchenkreis-Twiste-Eisenberg) und Petra Hegmann (Kirchenkreis Eder) stellten das Projekt in Korbach vor.

Aufwärmen, duschen, Kaffee trinken, Wäsche waschen, Beratung in Anspruch nehmen: So funktioniert im Prinzip die Wohnungsnotfallhilfe mit Tagesaufenthalt in Frankenberg. Judith Funk und ihre Kollegin Katja Hubenthal-Eckert suchen aber auch gezielt wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen auf, um ihnen zu helfen.

Aktuell sind die hohe Inflation, fehlender bezahlbarer Wohnraum und steigende Energiepreise die größten Probleme. Sie haben vor allem Auswirkungen auf Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben. Die Gefahr, das eigene Zuhause zu verlieren, wächst.

Die Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werks helfen, Leistungsansprüche gegenüber Behörden zu klären, Papiere und ähnliches zu beschaffen und unterstützen die Betroffenen dabei, ihren Gesundheitszustand und ihre Arbeitsfähigkeit zu klären. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Intervention bei drohendem Wohnungsverlust, insbesondere durch Beratung und Begleitung bei Verhandlungen mit Vermietern und Behörden. Von einer Zwangsräumung Betroffene können bei den Beratungen Hilfe suchen, aber auch Vermieter können sich bei Schwierigkeiten mit Mietern an das Diakonische Werk wenden. Auch das kann helfen, eine Kündigung zu verhindern und das Mietverhältnis zu sichern.

Im Tagesaufenthalt kümmert sich ab Januar Erika Solfata um ganz handfeste Probleme der Betroffenen: Hier gibt es eine Dusche, Essen und Getränke, eine Waschmaschine und ein Laptop für die Job-Suche.

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