Eichenlaubs „Sparbuch“: Millionen-Einnahme mit Folgen

Waldeck-Frankenberg. Mit einem „Sparbuch Waldeck-Frankenberg" trat Helmut Eichenlaub zur Landratswahl 2006 an. Die aufgelisteten „Sale-and-lease-back"-Geschäfte beschäftigen den Kreis noch immer.

Als Retter der Kreisfinanzen warb der damalige Christdemokrat Eichenlaub mit dem "Sparbuch" für seine Wiederwahl. Er listete Einsparungen, Einnahmen und Investitionen in seiner ersten Amtszeit seit Januar 1998 auf.

Auf der Einnahme-Seite seines Sparbuches verwies Eichenlaub auf die 7,5 Millionen Euro, die der Kreis aus den „Sale-and-lease-back“-Geschäften erwirtschaftete. Rückblickend lässt sich feststellen, dass diese Einnahme tatsächlich eine nachhaltige Wirkung hat. Die Ära Eichenlaub wirkt fort. Denn heute muss der Kreis rund sechs Mio. Euro rückwirkend an Grundsteuer an die Kommunen mit Schulstandorten zahlen. Und von den Städten und Gemeinden wird sich der Kreis diese Mehrausgabe per Umlage zurückholen.

Am Montag tagt dazu erneut ein Akteneinsichtsausschuss des Kreistags, der das Thema beleuchten soll. (aha)

Lesen Sie dazu auch:

Kritik an ehemaligem Landrat: Eichenlaub soll von Grundsteuer gewusst haben

Ex-Landrat Eichenlaub muss Kosten für Verteidigung wohl selbst tragen

Verhandlung: Eichenlaub will Rechtsschutz vom Landkreis

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.