Erweiterung an der Westseite

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Modell und Wirklichkeit: Kraftwerksgeschäftsführer Martin Teckentrup (links) und Architekt Christoph Hesse auf der Westseite des Heizkraftwerkes.

Korbach. Der Heizkraftwerksbetreiber MVV Enamic hat an der Westseite des vor sieben Jahren gebauten Kraftwerkes seinen Bürotrakt um eine neue Etage erweitert.

Knapp 250 000 Euro flossen in die durch den Korbacher Architekten Christoph Hesse umgesetzte Maßnahme, die für Büroräume sorgt, in denen sich die Mitarbeiter wohlfühlen können.

Das MVV-Rot markiert den Neubau nach außen hin weithin sichtbar. Größte Herausforderung war bei der sechsmonatigen Baumaßnahme, dass sie bei laufendem Kraftwerksbetrieb umgesetzt werden musste. „Der Bau war relativ komplex“, beschreibt Architekt Hesse, da die darunter liegende Schaltzentrale nicht beeinträchtigt werden durfte. Doch was die Baukonstruktion anbelangt ist ihm in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn eine entsprechende Strategie gelungen.

160 Quadratmeter großer Bürotrakt

Ein ansprechender Eingangsbereich im Erdgeschoss führt nun über eine Treppe hin zum 160 Quadratmeter großen Bürotrakt. Im ersten Stock sind neben vier neuen Büros auch ein Besprechungsraum, ein Abstellraum, eine Küche sowie Sanitärräume entstanden.

Die Fläche soll den Mitarbeitern modernere und großzügigere Arbeitsplätze bieten. „Wir haben Wert auf viel Tageslicht gelegt, damit sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohlfühlen“, erklärt der Kraftwerksgeschäftsführer Martin Teckentrup.

Schon von außen wirkt der Anbau interessant und skulptural durch seine diagonalen Schrägen. Diese Dachform wirkt sich auch im Inneren auf die Schönheit der Räume aus. Das Spiel mit unterschiedlichen Höhen und Licht verleiht dem Bürotrakt eine besondere Leichtigkeit.

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PDF der Sonderseite MVV Enamic

Mit dem Rohbau haben heimische Handwerksfirmen im August begonnen, nun liegen die Arbeiten in den letzten Zügen. Wenn die Glastüren eingesetzt sind und die Fußböden fertig gestellt wurden, können die Mitarbeiter aus ihren teilweise behelfsmäßigen Containern bis zum Ende des Monats wieder ausziehen.

Die Investition von einer viertel Million Euro in die Aufstockung des Gebäudes wird als Bekenntnis zum Kunden Continental gleich nebenan gesehen. Seit fast sieben Jahren versorgt das Heizkraftwerk die Produktion der Conti ressourcenschonend und zuverlässig mit Heißdampf. (zhs)

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