Wicken, Erbsen und Grünroggen sind weniger ertragreich

Feldversuch in Korbach: Mais bleibt die Energiepflanze Nummer 1

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Beim Feldversuch: Hier schauen sich (von links) Tanja Müller (Naturkraft-Projekt), Jens Deutschendorf, Friedhelm Emde (Maschinenring), Dr. Brigitte Buhse (Projektleiterin Naturkraft-Region) und Björn Staub (LLH) eine Mischung aus Roggen, Winterwicken und Weidelgras an.

Korbach. Silomais bleibt zumindest vorerst die Energiepflanze Nummer 1 in der Region. Das ist ein Ergebnis des Feldversuchs, den der Landkreis bei Korbach gestartet hat.

Das berichtete der Kreis auf Anfrage der HNA. Dort wurden neben Mais unter anderem Wicken, Erbsen und Grünroggen angebaut. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) in Bad Hersfeld wird bei dem Feldversuch überprüft, welche Alternativen es zum Mais als Energiepflanze gibt. Der probeweise Anbau ist ein Projekt der Naturkraft-Region, in der der Landkreis mit Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg zusammenarbeitet.

In Korbach erfolgte der Anbau der Pflanzen. Im Eichhof in Bad Hersfeld wurde der Gas-Ertrag der silierten Pflanzen untersucht. Roggen und Triticale (eine Weizen-Art) lieferten gute Gas-Erträge, berichtete Tanja Müller. Sie ist beim Landkreis für dieses Projekt zuständig. Die Erträge von Mais schafften aber weder Roggen noch Weizen. Noch niedriger lagen die erzeugten Gas-Mengen bei Wicken, Erbsen und anderen Pflanzen, die untersucht wurden.

Von Bernd Schünemann

Welche Schwierigkeiten beispielsweise bei der Ernte der Testpflanzen auftauchten, lesen Sie in der gedruckten Dienstag-Ausgabe der HNA Waldeckische-Allgemeine.

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