Kostenloses Notrufsystem

Flüchtlinge in Waldeck-Frankenberg werden zu keiner Zeit bewacht

Waldeck-Frankenberg. Die Bilder von Flüchtlings-Misshandlungen in Heimen in Nordrhein-Westfalen haben für Empörung gesorgt. Und sie werfen Fragen auf: Sind solche Übergriffe durch private Sicherheitskräfte in Waldeck-Frankenberg ausgeschlossen?

Derzeit werden im Landkreis rund 750 Flüchtlinge betreut. Sie wohnen etwa zur Hälfte in Heimen sowie in Privatunterkünften, verteilt auf die einzelnen Kommunen.

Zum Thema Sicherheitskräfte stellt der Landkreis auf HNA-Anfrage klar: „Gemeinschaftsunterkünfte für ausländische Flüchtlinge, für die der Landkreis Waldeck-Frankenberg zuständig ist, werden nicht von Wachdiensten überwacht oder ‘betreut’“. Auch nicht in größeren Einrichtungen, wie in jener geplanten in Frankenberg, wo im ehemaligen EAM-Gebäude bis zu 66 Flüchtlinge unterkommen sollen.

Was aber passiert bei einem Notfall in einer solchen Unterkunft? „Die Betreiber der genannten Gemeinschaftsunterkünfte sind verpflichtet, ein kostenloses Notrufsystem vorzuhalten, das allen Unterkunftsbewohnern zu jeder Tages- und Nachtzeit uneingeschränkt zugänglich ist“, lautet die Antwort des Kreises. (mam)

In welchem Notfall jetzt ein junger Flüchtling genau richtig reagierte, lesen Sie in den gedruckten Montagsausgaben der HNA in Waldeck-Frankenberg.

Rubriklistenbild: © dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.