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Freilichtbühne Korbach plant Saison 2023: „Sugar“ und „Kleines Gespenst“

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Neugestaltete Freilichtbühne im Korbacher Schießhagen mit neuem Kiosk und barrierefreier Tribüne. Die Sitzflächen und Rückenlehnen aus Holz fehlen noch.
Neugestaltete Freilichtbühne im Korbacher Schießhagen mit neuem Kiosk und barrierefreier Tribüne. Die Sitzflächen und Rückenlehnen aus Holz fehlen noch. © Lutz Benseler

Als Abendstück wird „Sugar – manche mögen‘s heiß“ von Billy Wilder geprobt und die Kinder dürfen sich mit ihren Familien auf „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler freuen.

Korbach – Die Freilichtbühne Korbach bringt im kommenden Jahr die eigentlich für 2020 geplanten und pandemiebedingt mehrfach verschobenen Stücke auf die Bühne im Schießhagen. Das teilte der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung des Vereins mit.

Beide Stücke werden auf der neu gestalteten Freilichtbühne im Schießhagen zu sehen sein. Dort hat sich einiges verändert, wie der Verein auflistet: Der Zuschauerraum wird um knapp 200 Sitzplätze auf 500 verkleinert, auch musste ein Schirm der Zuschauerraumüberdachung der neuen Gestaltung weichen. Dafür ist das Gelände nun aber barrierefrei.

Stolperkanten sind verschwunden, ein einheitliches Gefälle soll für eine gute Übersicht der Zuschauer sorgen. Auch der Cateringbereich wird moderner gestaltet. Die bisher drei Verkaufsbuden sind einem einzigen neuen Gebäude gewichen, das bessere Möglichkeiten eröffnen soll, die Zuschauer zu versorgen.

Auch im Bereich Technik ist laut Verein einiges in Planung. Es wird eine neue Lichtanlage geben und auch in der Tontechnik werden sich Verbesserungen ergeben. Auch gibt es einen von den Mitgliedern lang ersehnten Kassenbereich im Technikgebäude. Die Ton- und Lichttechnik wird in die obere Etage des Technikgebäudes ziehen um dem Kassenbereich Platz zu machen und Lagermöglichkeiten im unteren Bereich zu schaffen.

Der Souffleusenkasten am Bühnenrand ist etwas größer geworden, um dort gegebenenfalls auch Bühnentechnik unterzubringen. Wer dieser Tage mal am Schießhagen vorbeiwandert und durch die Absperrungen schaut, kann sicher schon einiges erkennen, was an Neuerungen bereits gebaut wurde.

Das Fazit der Vorsitzenden Sabine Lessing: „Es wird selbstverständlich noch die eine oder andere Herausforderung geben, die sich beim Eingrooven auf neuem Terrain ergibt, aber alles in allem dürfen wir gespannt sein und uns auf ein tolles neues Ambiente freuen.“

Auch seien die Arbeiten bislang alle im Zeitplan, sodass die Mitglieder der Freilichtbühne genug Zeit haben würden, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen „und alles so zu gestalten, dass es ein toller Theatersommer auf einem Bühnengelände mit neuem Gesicht geben wird“, so Lessing abschließend. (red)

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