Geofoyer Kalkturm in Korbach steht Besuchern nun offen

Der Auftakt: Dr. Wilhelm Völcker-Janssen (rechts), Leiter des Korbacher Wolfgang-Bonhage-Museums, führte am Sonntag interessierte Besucher durch die Ausstellung im sanierten Kalkturm. Fotos: Deutschländer

Korbach. Der Geopark „Grenzwelten" ist um eine Attraktion reicher. Das machte bei der Eröffnung des sanierten Geofoyer Kalkturms am Korbacher Ortseingang jeder Redner deutlich.

Nach Jahren der intensiven Debatte und umfangreichen Sanierungsarbeiten präsentiert sich der Kalkturm in der Frankenberger Landstraße nun im neuen Glanz.

Klaus Friedrich, Bürgermeister der Hansestadt, zeigte sich „dankbar“, dass der Kalkturm nicht wie zeitweise diskutiert der Abrissbirne zum Opfer gefallen ist.

„Wir sind den mühseligen, aber durchaus richtigen Weg gegangen“, sagte er. Dr. Wilhelm Völcker-Janssen, Leiter des Korbacher Wolfgang-Bonhage-Museums, ging auf die Geschichte der Kalkindustrie in der heutigen Hansestadt ein. Demnach sind bereits im 19. Jahrhundert Kalkbrennereien und Kalksteinbrüche entstanden, der Kalkturm wurde 1923 als Kalkofen erbaut.

In den vergangenen Jahrzehnten war er immer mehr zur Ruine verfallen. Jetzt, nach der mit Geld vom hessischen Wirtschaftsministerium und Museumsverband finanzierten Sanierung, lädt er die Besucher zu einer Entdeckungsreise in die Geschichte der Kalkindustrie in Korbach ein. (ld)

Was es im Kalkturm zu sehen gibt und wann er geöffnet ist, das lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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