Unter anderem Sturmschäden beseitigt

Gleich mehrere Einsätze in Folge für die Korbacher Feuerwehren

Eine Kastanie in der Kirchstraße in Korbach ist abgebrochen und auf die Straße gestürzt.
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Eine Kastanie in der Kirchstraße in Korbach ist abgebrochen und auf die Straße gestürzt.

Gleich mehrere Einsätze in Folge haben die Feuerwehren der Stadt Korbach am Mittwoch und Donnerstag auf Trab gehalten.

Korbach – Nach dem Brandeinsatz in Lelbach am Mittwochabend ging es für die Korbacher Wehren Schlag auf Schlag weiter. Noch am selben Abend wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert, um den Rettungsdienst bei eine Personenrettung zu unterstützen. Stadtbrandinspektor Carsten Vahland berichtet: „Eine Person war aus größerer Höhe abgestürzt, die Unfallstelle wurde gesichert und ausgeleuchtet. Der Rettungsdienst wurde bei der Patientenversorgung unterstützt.“

Um kurz nach halb neun löste am Donnerstagmorgen dann ein Rauchwarnmelder im Wirtschaftskeller einer Kindertagesstätte aus. Das Gebäude wurde durch das Personal sofort geräumt. Der Löschzug der Kernstadtwehr ging unter Atemschutz in den Keller vor und kontrollierte die Räume. Glücklicherweise konnte Entwarnung gegeben werden, die dort aufgestellten Waschmaschinen wurden stromlos geschaltet.

Ab 10.30 Uhr hielt dann das Sturmtief die ehrenamtlichen Kräfte auf Trab. Mehrere Bäume im Stadtgebiet sowie auf den umliegenden Zufahrtsstraßen blockierten die Verkehrs- oder Fußwege. Eine Kastanie brach in der Kirchstraße in Korbach auseinander. Aufgrund der rasch auflaufenden Alarmmeldungen wurde im Stützpunkt die Örtliche Technische Einsatzleitung (ÖTEL) eingerichtet, um die Leitstelle im Kreishaus zu entlasten.

Die Feuerwehr Korbach hilft, die Sturmschäden am Tierzelt des Zirkus Barelli zu beseitigen.

„Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte eine der nächsten Notfallmeldungen“, so Vahland: Die Tierzelte des Zirkus Barelli drohten wegzufliegen. Gemeinsam mit dem Zirkuspersonal sicherten die Feuerwehrleute alle Zelte, sodass auch hier die Gefahr schnell gebannt wurde. Neben der Wehr aus der Kernstadt waren auch die Wehren aus Rhena und Nordenbeck im Einsatz um Schäden durch den Sturm „Hendrik“ zu beseitigen.

Kurz nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, wurde erneut eine Rauchentwicklung aus einem Sechsfamilienhaus in der Duisburger Straße gemeldet. Auch hier hatten die Rauchwarnmelder ausgelöst. Nach Erkundung durch den Löschzug der Kernstadt wurde der „Klassiker“ als Ursache ermittelt: Das Mittagessen auf dem Herd war vergessen worden. Nach Lüftung der Wohnung rückten die Einsatzkräfte wieder ab. (red)

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