1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck
  4. Korbach

Hansefestival: Korbacher Innenstadt wird zur Bühne

Erstellt:

Von: Lutz Benseler

Kommentare

„Ramm Tamm Tilda“ verspricht Musik, die überall und zur Not auch ohne Strom funktioniert.
„Ramm Tamm Tilda“ verspricht Musik, die überall und zur Not auch ohne Strom funktioniert. © photosynthesized

Sieben Spielorte, knapp 30 Acts, abwechslungsreiche und 16 Stunden handgemachte Livemusik: Das bietet im September das Hansefestival in Korbach.

Korbach – In der Fußgängerzone, vom Hauptbahnhof bis hin zur Professor-Kümmell-Straße, verteilen sich am 3. und 4. September beim ersten „Hansefestival“ international erfolgreiche Straßenmusiker, die aus gutem Grund in der Szene längst kein Geheimtipp mehr sind. Bekannte Größen aus der Region treten ebenso auf.

Nach zwei durch die Corona-Pandemie ausgebremsten Anläufen soll es in diesem Jahr klappen: Das erste Hansefestival in Korbach wird groß und international. Unter der künstlerischen Leitung des in Korbach lebenden Musikers Jörg Pfeil haben die Veranstalter von Stadt und Hanse zahlreiche musikalische Top-Acts aus vier Kontinenten für das Hansefestival gewonnen. Mehr als 80 Künstler von drei Kontinenten geben an zwei Tagen mehr als 100 Minikonzerte. Darüber hinaus haben die Geschäfte in Korbach am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Unterstützt wird das Festival durch die Waldeckische Landeszeitung, die Energie Waldeck-Frankenberg und den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Korbacher Hanse wird die Besucher mit Essen und Getränken versorgen.

Ein Eintrittsgeld wird nicht verlangt. Getreu dem Motto „Gefällt´s dir gut, wirf was in den Hut!“ bestimmt das Publikum die Gage. Die Künstler spielen für die Gunst der Zuhörer und ein Hutgeld. Die teilnehmenden Künstler treten ohne trennende Bühnen und Absperrungen direkt auf der Straße auf. So ist eine unmittelbare Kommunikation mit dem Publikum möglich.

Zusätzlicher Anreiz für die Musiker ist der Kulturpreis: Die Besucher des Festivals können darüber entscheiden, welche Künstler die von der Christof-Linde-Stiftung ausgelobten Preisgelder in Höhe von insgesamt 2000 Euro für die beste Darbietung erhalten sollen.

Unter anderem darf sich das Publikum auf „Tribubu“ freuen. Zur Band gehören Brahima Diabate (Elfenbeinküste), Dani Torres (Spanien), Lucas Bárcena (Spanien/England) und Victor Tugores (Spanien). Die vielen musikalischen Einflüsse verschmelzen sich zu einer sehr lebendigen, energiegeladenen und positiven Performance. Deutsche Texte mit Schnellkraft und Wortwitz. Ska, Reggae, Jazz und eine große Handvoll Kleinkunst versprechen „Ramm Tamm Tilda“. Ihr Konzept: „Musik, die überall und zur Not auch ohne Strom funktioniert“.

Mit von der Partie wird auch die italienische Sängerin Daiana Lou sein. Sie und ihr Musikpartner Luca erzeugen einen besonderen Sound durch eine Kombination von psychedelischem, melodischem Softpunk mit Trip-Hop-Einflüssen und einer guten Portion gefühlvoller Lyrics. Unter anderem Nadine Fingerhut und Mark Freier werden die Region vertreten.

Weitere Informationen zum ersten Hansefestival in Korbach, zu den Veranstaltungsorten und den Künstlern gibt es auf Facebook unter www.facebook.com/hansefestival.

Auch interessant

Kommentare