Kalkturm wird im Mai als Außenstelle des Museums Korbach eröffnet

Der Einbau war eine Herausforderung: Eine Spindeltreppe führt im Inneren des ehemaligen Kalkturms hinauf zur überdachten Ausstellungsfläche in etwa 14 Meter Höhe. Wände, Böden und Decken bleiben so, wie sie sind. Fotos: Hermann

Korbach. Für 750.000 Euro lässt die Kreisstadt den ehemaligen Kalkturm am Ortsausgang Richtung Vöhl ausbauen und als Museum einrichten. Die Eröffnung ist für 17. Mai 2015 terminiert.

Der Ausbau des ehemaligen Kalkturms an der Frankenberger Landstraße in Korbach schreitet voran. Ab dem nächsten Jahr wird das etwa 14 Meter hohe Gebäude als Außenstelle des Wolfgang-Bonhage-Museums und als weithin sichtbare Eintrittsstelle für die benachbarte Fossilienfundstätte Korbacher Spalte und damit für den Geopark Grenzwelten dienen.

Stellten den Ausbau des Kalkturms vor: Bürgermeister Klaus Friedrich und Architekt Jürgen Kepplin (Dritter und Zweiter von rechts) mit Vertretern der Stadt und der beteiligten Firmen.

„Wir liegen hervorragend im Zeitplan“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich am Freitagmorgen bei der Vorstellung. Die Arbeiten am Kalkturm gestalteten sich nach Angaben von Architekt Jürgen Kepplin (Korbach) schwierig. So mussten zum Beispiel eine etwa ein Meter dickte Betonschicht herausgestemmt sowie die vorhandene Stahlbetondecke abgebrochen und durch eine neue ersetzt werden. Als „echte Herausforderung“ und als „Millimeterarbeit“ habe sich der Einbau der großen Spindeltreppe in den ehemaligen Trichter des Turms erwiesen, erklärte Kepplin.

Von Andreas Hermann 

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