Klänge von den Höhen und Tiefen des Lebens

Samuel Harfst und Band: Musikalische Aufforderung, das Leben zu genießen

Akustik-Pop mit Gitarre: Samuel Harfst (rechts) und Dirk Menger (links) bezauberten das Publikum in Bergheim. Foto: Zecher-Christ

Bergheim. Mit traumhaften Akustik-Pop haben Gitarrist Samuel Harfst, sein bester Freund Dirk Menger (Cello, E-Piano) und sein Bruder David Harfst (Schlagzeug, E-Piano) ihr Publikum in Bergheim verzaubert. 180 Fans waren zum Konzert gekommen.

Gut 180 Fans hatten sich Freitagabend in der Aula der Gesamtschule Edertal eingefunden und lauschten den feinsinnigen Liedern, die von den Höhen und Tiefen des Lebens erzählten. Sie verströmten Freude, Hoffnung und Zuversicht.

Das Konzert begann mit „Alles Gute zum Alltag“, einer Aufforderung, das Leben zu genießen. Mit dem gleichnamigen Album hatten der 28-jährige Musiker mit der rauchigen Stimme und seine Band in 2010 den nationalen Durchbruch geschafft. Poetisch war „Sehenswürdigkeit“, bei dem die Angebetete als solche bezeichnet wurde. Samuel Harfst verkündete, dass die Band an einem neuen Album arbeitet. „Da hat man ein paar Lieder, die man vorab live ausprobieren möchte“, sagte er. Eins davon war „Heim“, das beschrieb, dass es schwer ist Interviewfragen zu beantworten, wenn man „eigentlich nur heim will“.

„Noch ein Liebeslied“ handelte von Samuel Harfst Glaube an Gottes Liebe. Beim Titelsong der aktuellen CD „Schritt zurück“ stellte er fest, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Nachdem Samuel Harfst Bill Withers’ „Ain’t no sunshine“ performt hatte, verkündete er, dass er diesen Hit auf vier Kontinenten gespielt habe. „Wenn man knapp bei Kasse ist, funktioniert er immer“, sagte er schmunzelnd. Die Ballade „Abschied“ hatte er dreieinhalb Tage nach dem Ende einer sechsjährigen Beziehung geschrieben. Dirk Menger bezauberte mit zwei filigranen Klavierstücken. Voller Lebenslust strotzte „Mit dir kommt der Sommer“, bei dem das Publikum als Backgroundchor fungierte. Damit wollten sich die Musiker eigentlich verabschieden, doch das Publikum forderte eine Zugabe ein, die es mit der ermutigenden Ballade „Fürchte dich nicht“ bekam. (nz)

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