Korbach: Jugend-Wünsche blieben unerfüllt

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Mit dem Wunschzettel 2014: Mitglieder des Rings Politischer Jugend (RPJ) bei der Übergabe an die Vertreter der Fraktionen in der Korbacher Stadtverordnetenversammlung. RPJ-Vorsitzender Karsten Zolna überreichte vor der Abschluss-Sitzung einen großen Wunschzettel an Parlamentschefin Lieselotte Hiller und Bürgermeister Klaus Friedrich.

Korbach. 2013 hat der Ring Politischer Jugend (RPJ) Korbach erstmals einen Wunschzettel für die Hanse- und Kreisstadt verfasst. Jetzt haben die politischen Jugendorganisationen von SPD, CDU, FDP und Grünen mit Jugendlichen ihren „Wunschzettel 2014“ an Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung übergeben und Bilanz gezogen.

„Unsere drei Hauptwünsche aus dem Jahr 2013 sind leider nicht erfüllt worden“, sagte RPJ-Vorsitzender Karsten Zolna (Jusos). So rangiere auch auf der aktuellen Liste der Wunsch nach einem Kino wieder ganz oben. Auf der Suche nach Investoren müsse die Stadt am Ball bleiben“, forderte Zolna. Ein mobiles Kino, wie von den Stadtverordneten beschlossen, könne nur eine „Notlösung“ sein.

In den vergangenen Jahren habe sich die Politik auf Kleinkinder und ältere Menschen konzentriert. Angesichts des demografischen Wandels sei es aber äußerst wichtig, dass sich Jugendliche entschließen, in der Heimat zu bleiben oder nach Studium/Ausbildung zurückzukehren. Dafür müssten eben auch Anreize geschaffen werden. (aha)

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des RPJ Korbach oder per E-Mail an RPJ-Korbach@gmx.de.

Welche Wünsche noch auf dem Wunschzettel stehen, lesen Sie in der gedruckten Mittwoch-Ausgabe der HNA Waldeckischen Allgemeinen

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