Ab 27. Januar im Fernsehen

Edersee und Korbach sind Kulissen für ZDF-Serie "Die verlorene Tochter"

+
Auf der Staumauer: Isa von Gems (Henriette Confurius) ist die „verlorene Tochter“. Sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Korbach stellt die Kulisse für die ZDF-Miniserie „Die verlorene Tochter“. Ab 27. Januar startet das geheimnisvolle Drama.

Korbach – Tumult vor der Polizeistation: Jörg Dämmer, Sprecher der Polizei Korbach, beschwichtigt mit ausgebreiteten Armen eine Reporter-Meute: „Sie bekommen gleich alle Informationen.“ 

Fast wie im richtigen Leben nur das diesmal alles eine Szene für die sechsteilige ZDF-Serie mit dem Titel „Die verlorene Tochter“ ist. Zu sehen ist sie im Fernsehen ab 27. Januar.

In Korbach gedrehte Serie erzählt Familiendrama 

Der Diemelsee als Kulisse: Auch wenn ihm keiner glaubt, ist sich Peter Wolff (Götz Schubert) ganz sicher, die verschwundene Isa von Gems gesehen zu haben.

„Die verlorene Tochter“, erzählt laut ZDF im großen Bogen ein geheimnis-volles Familiendrama vor dem Hintergrund eines scheinbaren Verbrechens. In den einzelnen Episoden aber erzählt diese Geschichte von vernarbten Wunden, von Familie, von deutschem Leben und von der Suche nach Erinnerung und Vergessen, nach Wahrheit und Glück. Und sie erzählt von Flucht auch vor der eigenen Familie.

„Diese Geschichte dann in die richtige Landschaft zu setzen, war eine weitere Herausforderung. Gefunden habe ich diese Landschaft schließlich in meiner eigenen Vergangenheit: Am hessischen Edersee, der passend zu der Geschichte im Herbst alle Lieblichkeit verliert und sein raues, ehrliches Gesicht zeigt“, sagt der in Schmittlotheim aufgewachsene Drehbuchautor Christian Jeltsch.

Jeltsch spielte früher bei den Sportfreunden Ederbringhausen, machte 1977 sein Abitur an der Edertalschule in Frankenberg und entdeckte früh seine Lust am Schreiben. In den 90er-Jahren verfasste er seine ersten Drehbücher fürs Fernsehen. 

Mittlerweile ist er mehrfach ausgezeichneter Autor und lebt mit seiner Familie in München. Schon 2010 holte er den ersten Tatort mit Ulrich Tukur als Kommissar Felix Murot an den Edersee.

Herausragendes Schauspieler Ensemble 

Dreharbeiten an der alten Polizeistation in Korbach: Für die ZDF-Serie „Die verlorene Tochter“ mimt Polizeisprecher Jörg Dämmer (links) auch im Film den Beamten.

Regisseur Kai Wessel ist gelungen, auch für die „Verlorene Tochter“ ein herausragendes Ensemble von Schauspielern zu gewinnen: Claudia Michelsen, Christian Berkel, Götz Schubert, Rick Okon, Max von der Groeben, Nina Gummich, Hildegard Schmahl und allen voran Henriette Confurius als „Die verlorene Tochter“ sind mit dabei.

Aber auch etliche Komparsen aus Waldeck-Frankenberg standen im Oktober 2018 vor der Kamera und werden sich nun auf dem Bildschirm wiedersehen. Darunter auch Jörg Dämmer, der quasi sich selbst spielt. „Das habe ich mir nicht nehmen lassen“, sagt der Polizist, der privat auch schon mal bei der Helmscheider Theatergruppe auf der Bühne steht.

Das ZDF zeigt jeweils zwei Folgen am Montag, 27., Mittwoch, 29. und Donnerstag, 30. Januar ab 20.15 Uhr. In der Mediathek ist sind alle Folgen der Serie bereits ab Montag, 20. Januar, 10 Uhr zu sehen.

Es soll eines der Highlights werden im Kalender 2020 des ZDF. Entsprechend prominent ist die Besetzung der ZDF-Mini-Serie "Die verlorene Tochter", die nun in den Startlöchern steht. Gedreht wurde auch im Kreis Gießen, wie die Gießener Allgemeine* berichtet.

*giessener-allgemeine.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.