Auszeichnung für „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“

Korbacher Kameramann Frank Lamm bekommt Deutschen Fernsehpreis

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Der Kameramann Frank Lamm - hier bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Januar - ist am Donnerstag mit den Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet worden.

Korbach. Der gebürtige Korbacher Frank Lamm hat den Deutschen Fernsehpreis für die beste Kamera gewonnen. Der  Preis wurde am Donnerstag in Düsseldorf verliehen. 

Am selben Tag hatte die zehnköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 21 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Darüber hinaus wurde ein Förderpreis verliehen. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Senta Berger.

Unter den Kameraleuten fiel die Wahl auf Frank Lamm, der „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD) ins Bild setzte. Damit landete er vor Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL) und Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo). Die Kamera spiele wirkungsvoll mit den Schauspielern und gebe dem NSU-Drama eine besondere Kraft, begründet die Jury ihre Entscheidung. Der Film zeigt die Radikalisierung der NSU-Mitglieder Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe.

„Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ ist das Ergebnis einer erneuten fruchtbaren Zusammenarbeit von Frank Lamm mit dem Regisseur Christian Schwochow. Das kreative und mehrfach preisgekrönte Duo kennt sich bereits seit 2002. Unter anderem gab es bereits den Grimme-Preis für "Bornholmer Straße" (2014) und "Der Turm" (2011).

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