Kritik an Stadt und EWF

Korbacher Hallenbad-Planer meldet sich zurück

Im Herbst 2010 griffen sie alle noch gemeinsam zum Bohrer: (vorn von links) Generalplaner Klaus Meyer, EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, Bürgermeister Klaus Friedrich und Projektleiter Friedhelm Schmidt beim symbolischen Start der Korbacher Hallenbad-Sanierung. Archivfoto: Hermann

Korbach. Mario Barth, Johanna Klum - und jetzt noch Klaus Meyer: In diesen Tagen bringen sich beim Korbacher Hallenbad Personen ins Spiel, mit denen man gar nicht oder nicht mehr gerechnet hatte. Schuld am langwierigen Verfahren zur Wiedereröffnung des Hallenbades haben Stadt und EWF.

Das meint Generalplaner Klaus Meyer mit Blick auf Aussagen zweier gerichtlicher Gutachten.

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Diplom-Ingenieur Klaus Meyer, Generalplaner der zehn Millionen Euro teuren Sanierung, hat sich seit 2012 - also dem Jahr der Schließung nach Sanierung - nicht mehr öffentlich zu dem Hallenbad geäußert. Nun meldet er sich zurück - unter Verweis auf die beiden bereits vorliegenden gerichtlichen Gutachten zum Bau und zur Beleuchtung des Hallenbades. Er interpretiert deren Aussagen so: „Es gibt weder Planungs- noch Ausführungsfehler.“

Mit dieser Einschätzung verbindet der Generalplaner Kritik an der Vorgehensweise der Stadt und der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF). Nach Meyers Angaben sagen die Gutachten aus, dass die Mängel im Hallenbad nicht so schwerwiegend sind, dass sie eine Wiedereröffnung ausschließen.

Von Andreas Hermann

Warum die Hallenbad-Mängel laut Meyer nicht abgearbeitet werden konnten, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

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