Korbach: Der Markt für Conti wird schwieriger

Vor den Conti-Tech-Produkten: von links Personalleiter Kambiz Shahidi, Korbachs Conti-Tech-Chef Ulrich Spitzer, Werksleiter Lothar Salokat, Conti-Vorstand Heinz-Gerhard Wente, Petra Beckmann (Conti-Tech-Geschäftsführerin), Jörg Schönfelder und Björn Schöffl (beide Betriebsrat) sowie Hans Schweinsberg (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie). Foto:  Schünemann

Korbach. Auf Continental kommen schwierigere Zeiten zu: Wachstum wird es vor allem außerhalb Europas geben. Aber auch für diese Marktsituation ist das Werk Korbach gut aufgestellt.

Das erfuhren die Beschäftigten am Montag in der Betriebsversammlung.

Der Betriebsrat hatte zu der Versammlung wieder einen Vertreter des Vorstands aus Hannover eingeladen. Dazu kam der für Conti-Tech zuständige Vorstand Heinz-Gerhard Wente nach Korbach. „Korbach schlägt sich ordentlich“, sagte Wente im Pressegespräch nach der Versammlung. Das Wachstum der vergangenen Jahre sei aber vorbei. Wenn der Standort seine Mitarbeiterzahl halten könne, sei das schon ein Erfolg.

Um diese Position zu halten, bleibt die weitere Flexibilität der Mitarbeiter notwendig. Das machte auch Betriebsrats-Chef Jörg Schönfelder deutlich. Der Betriebsrat habe diese Prozesse in den vergangenen Jahren begleitet, in Korbach habe das gut funktioniert. „Sonst würde es um den Standort schlechter stehen“, sagte Schönfelder dazu.

Korbach rüstet sich für den Wettbewerb mit dem neuen Zentrum für Hochleistungsreifen. Erweitert wird aber auch der Bereich Zweirad-Reifen. Für Verwaltung, Entwicklung und Forschung entstehen neue Räume auf dem Conti-Gelände. Wente wies darauf hin dass nicht nur im Bereich Conti-Reifen, sondern auch bei Conti-Tech investiert werde. Ohne diese Investitionen wäre die Position des Konzerns nicht zu halten. (ber)

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