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Mehr Sicherheit auf 1200 Metern: Schutzstreifen für Radfahrer an der Briloner Landstraße in Korbach angelegt

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Von: Lutz Benseler

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Der Schutzstreifen für Radler an der Briloner Landstraße ist fertiggestellt: (von links) Bauamtsleiter Stefan Bublak, Binia Emde vom Bauamt und Bürgermeister Klaus Friedrich.
Der Schutzstreifen für Radler an der Briloner Landstraße ist fertiggestellt: (von links) Bauamtsleiter Stefan Bublak, Binia Emde vom Bauamt und Bürgermeister Klaus Friedrich. © Lutz Benseler

Mehr Sicherheit für Radfahrer an einer von Korbachs Hauptverkehrsadern: 1200 Meter Schutzstreifen an der Briloner Landstraße sind fertiggestellt.

Korbach – Ein Schutzstreifen ist quasi der kleine Bruder des Radwegs: Eine Markierung trennt ihn von der restlichen Fahrbahn ab. Autos und andere Kraftfahrzeuge dürfen die Leitlinien nur bei Bedarf überfahren und wenn dabei der Radverkehr nicht gefährdet wird. Parken ist auf dem Schutzstreifen verboten.

Die Fläche der Briloner Landstraße wurde laut Stadt komplett neu aufgeteilt: Die beiden Fahrstreifen sind jeweils 3,25 Meter breit, die Radfahrstreifen links und rechts mindestens 2,10 Meter. Die Strecke in Richtung Innenstadt ist nun für die Radfahrer fast über die gesamte Fläche zu überblicken. In den Ein- und Ausfahrten ist der Schutzstreifen rot markiert. Für Radfahrer in und aus Richtung Lelbach bringt eine Überquerungshilfe mehr Sicherheit.

Vier Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgebaut, die Bushaltestelle „Ziegelfeld“ in Höhe des neuen Kinos verlegt. Zum Fahrplanwechsel wird die Haltestelle auch entsprechend umbenannt. Darüber hinaus hat die Stadt rund 580 Meter Kanal zwischen Marienburger Straße und Ostpreußenstraße erneuert sowie 70 Meter Kanal im Bereich vor dem Kino zur Erschließung des Wiesengrundstücks neu gebaut.

Den wenigsten Korbachern ist bekannt, das es sich bei der Briloner Landstraße sowohl um eine Landesstraße als auch eine städtische Straße handelt. „Umso mehr freuen wir uns, dass es als Gemeinschaftsprojekt zwischen Land und Stadt gelungen ist , die Radwegesituation stadtein- und auswärts wesentlich zu verbessern“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. 900 Meter vom Ortseingang aus Richtung Lelbach bis zum Kreisverkehr Nordring fallen unter die Baulast der Stadt, für die restlichen 500 Meter Richtung Skagerrakstraße ist Hessen-Mobil zuständig.

Insgesamt hat der Straßenbau 1,9 Millionen Euro gekostet. Die Stadt Korbach investiert 1,1 Millionen Euro, Hessen-Mobil 600.000 Euro plus eine Förderung von 200.000 Euro für die Bushaltestellen und Radwegemarkierung. Der städtische Kanalbau in der Briloner Landstraße schlägt zusätzlich mit rund 800.000 Euro zu Buche.

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