Bei Michael Seebold in der Leitstelle

Neunjähriger Lebensretter aus Korbach besuchte seinen Unterstützer

Was passiert, wenn hier ein Notruf eingeht? Michael Seebold erklärt dem neunjährigen Markus in der Zentralen Leitstelle im Kreishaus die Abläufe eines Rettungseinsatzes. Foto: pr

Korbach. Für beide war es ein besonderes Wiedersehen: Anfang September hat der neunjährige Markus aus Korbach mit telefonischer Hilfe von Rettungsassistent Michael Seebold seinen zweijährigen Bruder reanimiert – und ihm so das Leben gerettet.

Bei einem Besuch im Kreishaus lernte Markus zusammen mit seinen Eltern am vergangenen Sonntag Seebolds Arbeitsplatz kennen, die Zentrale Rettungsleitstelle.

Noch am Unglückstag hatte Seebold nach Dienstschluss Markus besucht. „Es war mir einfach ein Bedürfnis. Auch um ihm zu helfen, das Geschehene zu verarbeiten. Er hat positiv reagiert. Man hat gemerkt, er hat meine Stimme wiedererkannt. Ich wollte ihn wissen lassen, wie toll, wichtig und richtig es war, was er gemacht hat. Er ist für mich ein Held“, sagte Seebold damals im Interview mit unserer Zeitung.

Zwischen Held und Helfer hat sich in der Zwischenzeit ein besonderes Verhältnis entwickelt. „Wir telefonieren regelmäßig und fahren Ende November zusammen zu einer Preisverleihung nach Hamburg“, berichtet der 41-Jährige. Dort zeichnet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Menschen aus, die andere vor dem Ertrinken gerettet haben.

Von Thomas Kobbe

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