Knapp 10.000 Wagen unterwegs

Alte Nummernschilder: Nachfrage nach WA und FKB ebbt ab

Waldeck-Frankenberg. Nummernschilder mit WA und FKB sind seit einem Jahr auf den Straßen im Landkreis Waldeck-Frankberg unterwegs. Anfangs waren die alten Schilder begehrt. Doch wie sieht es nach einem Jahr aus? Eine Bilanz.

Die Zahl der Kraftfahrzeuge mit Altkreis-Kennzeichen in Waldeck-Frankenberg ist auf 9792 gestiegen - von insgesamt rund 123.450 im Landkreis zugelassenen Fahrzeugen. Knapp acht Prozent der Fahrzeuge fahren also mit WA oder FKB.

Seitdem es seit 4. November 2013 wieder möglich ist, statt KB die Abkürzung WA für Waldeck oder FKB für Frankenberg für das Nummerschild zu wählen, haben sich bisher 6161 Menschen für das WA-Zeichen und 3631 für das FKB-Kennzeichen entschieden. Das teilt die Kreisverwaltung Ende Oktober auf HNA-Anfrage mit.

Schon in den ersten drei Wochen im November 2013 wurden bei der Zulassungsstelle des Kreises 221 solcher früheren Kennzeichen nachgefragt: 155 WA- und 66 FKB-Schilder. Und bis zum 3. Februar hatten bereits 1580 Besitzer an ihr Kraftfahrzeug ein neues WA-Kennzeichen und 1654 ein neues FKB-Kennzeichen angebracht. Das waren zusammen 3234 Fahrzeuge. Seither kamen also 6566 weitere hinzu.

Mittlerweile habe die Nachfrage nach den alten Kennzeichen allerdings nachgelassen, berichtet Anita Möller vom Fachdienst Verkehr. Die begeisterten Anhänger der alten Kennzeichen hätten in den ersten Monaten ihre Autos umgemeldet. Nun werden laut Fachdienstleiterin Möller die alten Kennzeichen vor allem bei Neuanmeldungen von Fahrzeugen gewählt. Ob dabei mehr KFZ-Besitzer das 40 Jahre lang allein zulässige KB-Kennzeichen wählen oder sich für WA oder FKB entscheiden, lasse sich nach Kreis-Angaben aber nicht ermitteln. Dass das KB-Kennzeichen nach wie vor gefragt ist, kann man aber zumindest aus der Kennzeichen-Reservierung ablesen: Der Kreisverwaltung lagen Ende Oktober 873 Reservierungen für WA, 631 für FKB und 2544 für KB vor.

Von Martina Biedenbach

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