Mehr als 100 Freiwillige haben sich schon gemeldet

Planung für Hessentag in Korbach läuft ohne Hektik

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Symbolische Weitergabe in die Hansestadt: Das Rüsselsheimer Hessentagspaar Marcel Sedlmayer und Selma Kücükyavuz (links), reicht die Hessentagsfahne an die Korbacher Goldmarie Lisa-Marie Fritzsche, Hansekaufmann Lukas Goos und Bürgermeister Klaus Friedrich weiter. Mit dabei: Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burkhardt, Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Frau Ursula.  

Korbach. Die Vorbereitungen für den Hessentag laufen. Schon mehr als 100 Freiwillige haben sich gemeldet, um mitzuhelfen. Zeitnah ist eine Versammlung der Anlieger geplant. 

So wie man die Tage bis Weihnachten zählt, so richtet Karl-Helmut Tepel seinen Kalender aus: „Heute in zehn Monaten läuft bereits der vierte Tag.“ Mit Blick auf das Landesfest vom 25. Mai bis 3. Juni 2018 geht der Korbacher Hessentagsbeauftragte nach der Devise vor: „So viel wie möglich so früh wie möglich organisieren.“

Die Hansestadt erwartet viele Hunderttausend Besucher in den zehn Tagen, die wohl am besten mit dem Begriff „Ausnahmezustand“ zu charakterisieren sind. Denn der Hessentag zählt zu den größten Volksfesten in Deutschland. Das Aufgabengebiet der Organisatoren ist so vielseitig wie das Programm des größten Landesfestes seiner Art. In sechs Projektgruppen beschäftigen sich die Abteilungsleiter der Verwaltung mit 48 verschiedenen Arbeitsfeldern: Diese Liste reicht von A wie Aktionsbühnen bis Z wie (Fest-) Zelt. Die Fäden laufen wie schon beim ersten Korbacher Hessentag 1997 bei Tepel zusammen.

Investitionsprogramm

Die Bedeutung des Hessentags reiche aber weit über die Organisation und Durchführung des eigentlichen Festes hinaus, betont Bürgermeister Klaus Friedrich. Denn mit den Landeszuschüssen ließen sich Vorhaben umsetzen, die schon seit vielen Jahren auf dem Investitionsprogramm stehen. Der grundlegend umgebaute Zentrale Omnibusbahnhof, die umgestaltete Fußgängerzone und das neue Rathaus, das nach dem Hessentag in Angriff genommen wird, „geben der Stadt ein neues Gesicht“, sagt Friedrich.

Damit dieses neue Antlitz möglichst viele Besucher wahrnehmen, führt die rund 2,5 Kilometer lange Hessentagsstraße vom Bahnhof durch die Innenstadt und von der Hauer zur Medebacher Landstraße. Dort ist eine der zentralen Veranstaltungsflächen geplant. Außerdem ist auf den landwirtschaftlichen Flächen entlang der Straße Richtung Lengefeld bereits ein 30 Hektar großes Parkareal angepachtet, das Platz für rund 12 000 Autos bietet, berichtet Tepel.

Von vielen mit Spannung erwartet: Wie sieht das Musik- und Showprogramm aus? Welche Top-Acts werden auf der Bühne stehen? Da bittet Tepel um Geduld und Verständnis. Erst Mitte Oktober könne er da mit konkreten Namen aufwarten. Klar ist hingegen: Der Aufwand für die Sicherheit wird deutlich höher sein als 1997. Von einer „großen Herausforderung“, spricht Bürgermeister Friedrich. Das Rathaus arbeite für das Konzept eng mit Behörden wie der Polizei zusammen.

Anlieger der Hessentagsstraße müssen deshalb auch mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen, was die Zufahrt zu ihren Grundstücken betrifft. Mit ihnen will die Stadt schon bald bei Versammlungen in Dialog treten, kündigte Bürgermeister Friedrich an.

Mehr als 100 Freiwillige aus Korbach, aber auch anderen Kreis- und Landesteilen haben sich laut Tepel bereits zur Mithilfe bereit erklärt. Wer mitmachen möchte, kann sich auf der Internetseite www.hessentag2018.de registrieren lassen.

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