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Platz für Zusammenarbeit: Sparkasse Waldeck-Frankenberg baut Bürogebäude am Nordwall in Korbach

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Von: Lutz Benseler

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Stellen den Neubau vor: (von links) Bürgermeister Klaus Friedrich, Dr. Michael Pielert (Firma Fisseler), Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Björn Zarges, Andreas Höfer (beide Sparkasse), Architekt Jürgen Kepplin, Wirtschaftsförderin Barbara Eckes, Landrat Jürgen van der Horst sowie Johannes Emden, Tim Oberlies und Jonathan Freund von Dreiraum.
Stellen den Neubau vor: (von links) Bürgermeister Klaus Friedrich, Dr. Michael Pielert (Firma Fisseler), Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Björn Zarges, Andreas Höfer (beide Sparkasse), Architekt Jürgen Kepplin, Wirtschaftsförderin Barbara Eckes, Landrat Jürgen van der Horst sowie Johannes Emden, Tim Oberlies und Jonathan Freund von Dreiraum. © Lutz Benseler

Es soll ein Leuchtturmprojekt für moderne Arbeitsformen im Landkreis werden: Für 1,9 Millionen Euro baut die Sparkasse Waldeck-Frankenberg ein neues Bürogebäude neben ihrem Stammsitz in Korbach. Als Mieter einziehen sollen dort Dreiraum-Coworking und die Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg.

Korbach – Gemeinschaftsbüros, in denen zeitweise oder auch langfristig ein Arbeitsplatz gemietet werden kann – darum geht es im Kern: Dreiraum Coworking bietet die Räume unter anderem als Coworking-Space an. Das heißt, es entstehen Bürogemeinschaften von Unternehmen oder Startups aus unterschiedlichen Branchen. Das Büroangebot steht dabei je nach Wunsch flexibel für mehrere Stunden, über mehrere Tage oder auch über Monate zur Verfügung. „Es wird ideale Räume für Zusammenarbeit und auch für Veranstaltungen geben“, sagt Jonathan Freund von Dreiraum Coworking.

Ergänzend dazu siedelt sich am Standort die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg an, die Beratungen durchführt und Kooperationsmöglichkeiten vermittelt. Der Schwerpunkt werde dabei in der „Netzwerk-Arbeit“ und der Förderung von (jungen) Unternehmen liegen, teilt die Sparkasse mit. „Die Lage der Immobilie ist gut und wir sind froh, die Dreiraum Coworking und die Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg als Mieter gefunden zu haben“, freut sich Michael Bott, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.

Zweistöckig und teilunterkellert: So soll das neue Gebäude neben der Sparkasse vom Nordwall aus aussehen. Grafik: Kepplin + Kampkötter
Zweistöckig und teilunterkellert: So soll das neue Gebäude neben der Sparkasse vom Nordwall aus aussehen. © Kepplin + Kampkötter

„Wir möchten eine Plattform für Unternehmen und Gründer schaffen sowie daneben einen Ort zum Arbeiten anbieten, an dem sich Netzwerke entwickeln. So können die Unternehmen voneinander profitieren“, ist Landrat Jürgen van der Horst vom Konzept überzeugt. Durch einen gemeinsamen Förderantrag von Stadt und Landkreis hätten Fördergelder in Höhe von 500 000 Euro für das Projekt generiert werden können, erläutert Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich: „Es ist ein Leuchtturmprojekt, das über Korbach hinaus strahlen wird.“

Das gemeinsam von allen Partnern entwickelte Anforderungsprofil für das Gebäude ging in die Planung des Architekturbüros Kepplin und Kampkötter ein und wird von der Baufirma Fisseler umgesetzt. „Wir werden innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate loslegen“, sagt Architekt Jürgen Kepplin. Geplant ist ein zweigeschossiges, teilunterkellertes Gebäude. Neben dem neuen Gebäude entstehen auch Parkplätze, Sitzgelegenheiten in den Außenbereichen ergänzen den Komplex.

Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg hat bereits das alte Nebengebäude abreißen lassen. Das 1974 gebaute Wohn- und Praxisgebäude war bisher teils vermietet worden, teils wurde es von der Sparkasse selbst genutzt. „Der Neubau wird in der Grundfläche und Höhe dem bisherigen Gebäude entsprechen“, erläutert Andreas Höfer, Bereichsleiter Organisation der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, „wobei auf drei Ebenen modern gestaltete, attraktive Besprechungszimmer und Räume für Präsentationen entstehen.“ Das Haus wird energieeffizient gebaut, verfügt über eine Fotovoltaikanlage und wird über Glasfaser ans Internet angeschlossen.

Wann das neue Gebäude in Betrieb genommen werden kann, lässt sich angesichts aktueller Lieferengpässe in der Baubranche nur schwer sagen. Kepplin geht jedoch davon aus, dass der Neubau zum Jahresende wetterfest sein wird.

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