Probe-Züge fahren ab 7. September - Bahn warnt vor Lebensgefahr

Waldeck-Frankenberg. Auf der reaktivierten Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Korbach finden ab Montag, 7. September, technische Probefahrten statt. Die Deutsche Bahn warnt deshalb davor, die Gleise der bisher stillgelegten Strecke zu betreten.

Die Fahrten werden unregelmäßig vorgenommen und können auch in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden stattfinden, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Dabei erreichen die Züge der Kurhessenbahn Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern. Die Gleise abseits von Bahnübergängen zu betreten, könne deshalb lebensgefährlich sein. „Die ab dem 14. September zwischen Korbach und Frankenberg planmäßig eingesetzten Züge nähern sich vergleichsweise schnell und geräuschlos.“

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An Bahnanlagen gefährden neben Erwachsenen vor allem Kinder und Jugendliche immer wieder sich und andere durch leichtfertiges Verhalten und Unachtsamkeit, berichtet die Bahn in einer Pressemitteilung. Das Betreten von Gleisen - auch in Bahnhöfen - sei verboten.

Der unerlaubte Aufenthalt auf Bahnanlagen, insbesondere das Überschreiten von Gleisanlagen, sei ein Eingriff in die Betriebssicherheit und könne bei einer konkreten Gefährdung des Eisenbahnbetriebs als Straftat gewertet werden. Auch wer auf abgestellten Wagen oder Lokomotiven herumklettert, setze sein Leben und auch das anderer leichtfertig aufs Spiel.

Überall, wo sich Straße und Schiene kreuzen, hat die Bahn Vorfahrt. Dafür steht das rot-weiße Andreaskreuz, klärt das Unternehmen auf. Dieses Verkehrszeichen muss man insbesondere dann beachten, wenn es an einem Bahnübergang kein rotes Warnlicht, keine rote Ampel und keine Schranken gibt. An Bahnübergängen, die keine technischen Sicherungen haben, sondern mit einem Andreaskreuz ausgestattet sind, sei immer Aufmerksamkeit geboten. Es gelte: Tempo verringern, mehrfach nach links und rechts blicken, sichergehen, dass sich kein Zug nähert.

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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