Eichenlaub-Prozess: Staatsanwalt fordert zwei Jahre und acht Monate

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Helmut Eichenlaub ist angeklagt wegen Untreue, Bestechlichkeit und Betrugs.

Kassel/Korbach. Im Prozess gegen Ex-Landrat Helmut Eichenlaub hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten ohne Bewährung gefordert.

Dem früheren Landrat werden gewerbsmäßige Untreue, Betrug und Bestechlichkeit vorgeworfen. Im Plädoyer vorm Landgericht Kassel forderte die Staatsanwaltschaft gegen den mitangeklagten früheren Vorstandschef der Schweizer Privatbank "LB Swiss" eine Strafe von zwölf Monaten zur Bewährung. Gegen einen ebenfalls angeklagten früheren Manager der Sparkasse Waldeck-Frankenberg plädierte der Staatsanwalt auf neun Monate zur Bewährung. Zusätzlich forderte die Staatsanwaltschaft von beiden Bankern eine Zahlung von jeweils 50.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen. Plädoyers der Verteidigung und das Urteil des Landgerichts stehen noch aus.

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