Sauerländer Grube wird neuer Partner des Geoparks

Blick in das Besucherbergwerk: Die Grube im westfälischen Bestwig-Ramsbeck wird ein neues Mitglied des Geoparks Grenzwelten. Foto: nh

Korbach. Das Besucherbergwerk in Bestwig-Ramsbeck wird als Mitglied im Geopark Grenzwelten aufgenommen. Die Partner wollen sich gegenseitig bewerben und planen gemeinsame Projekte.

Über ein neues Mitglied darf sich der Geopark Grenzwelten (Korbach) freuen: Nach Angaben des Landkreises Waldeck-Frankenberg wird am Donnerstag, 13. Februar, das Sauerländer Besucherbergwerk in Bestwig-Ramsbeck Mitglied des nationalen Geoparks. „Damit tun sich zwei der erfolgreichsten geotouristischen Vermittlungsangebote im hessisch-westfälischen Grenzraum zusammen, um gemeinsam noch mehr Menschen die Besonderheiten und Schönheiten unserer Region nahezubringen“, sagte eine Sprecherin des Kreises.

Der zum wiederholten Male mit dem nationalen Gütesiegel ausgezeichnete Geopark Grenzwelten präsentiert die geologischen und geografischen Besonderheiten zwischen dem Wolfhager Land im Osten und dem Hochsauerland im Westen sowie Nordwaldeck und dem Burgwald im Süden. Der Bergbau spiele in dieser Grenzregion eine zentrale Rolle. Weltweit und national bekannt seien - neben dem neuen Partner in Ramsbeck - der Goldbergbau in Goldhausen bei Korbach, der Kilianstollen bei Marsberg sowie die Braunkohlenzeche in Borken.

Vielfältige Erzvorkommen

Durch ihre geologische Grenzlage bietet die Region vielfältige Erzvorkommen, die über Jahrhunderte die Grundlage der heimischen Industrie bildeten. Im Geopark Grenzwelten kann man bereits in neun Bergbaurevieren auf Entdeckungsreise gehen. Mit dem „Sauerländer Kalifornien“ in Ramsbeck kommt nun ein weltweit bekannter Alt-Bergbaustandort mit mehr als 1000-jähriger Tradition hinzu.

Für den Geopark Grenzwelten wird der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf und für die Bergbaumuseum Ramsbeck GmbH der Geschäftsführer und Bürgermeister von Bestwig Ralf Péus den Partnerschaftsvertrag unterzeichnen. Dieser stelle die Grundlage der künftigen Zusammenarbeit dar. Neben der Vernetzung der Angebote bewerben sich beide Partner gegenseitig, um möglichst viele Touristen über die Landesgrenze hinweg zu locken. Des Weiteren sollen gemeinsame Projekte entwickelt werden, um den Geotourismus in der Region, aber auch vor Ort weiterzuentwickeln. (aha)

www.geopark-grenzwelten.de, www.sauerlaender-besucherbergwerk.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.