Biologische Zutaten aus fairer Produktion

Schokoladig: Jetzt gibt’s Korbach zum Anbeißen

Schoko-Genuss mit gutem Gewissen: Hier probiert Jutta Dietrich vom Bürgerbüro im Rathaus die Korbacher Schokolade. Die wird unter anderem im Bürgerbüro verkauft. Foto:  Schünemann

Korbach. Sie soll „fair-führen“ zum ethischen Konsum: Am Montag ist die Korbacher Schokolade vorgestellt worden.

Mit biologischen Zutaten aus fairer Produktion ist sie ein weiterer Baustein für die Zertifizierung Korbachs als Stadt des fairen Handels.

Offensichtlich kommt diese Idee gut an, wie Wolfgang Saure und Iris König vom Agenda-Büro in der Stadtverwaltung wissen. Denn die Stadt hat bereits nachgeordert. Von den ersten 1000 Tafeln wurden schon viele verkauft. Unter anderem an Korbacher Unternehmen, die sie als Geschenk für Kunden oder Mitarbeiter verwenden.

Anständiger Lohn für Erzeuger 

Die Erzeuger sollen „einen anständigen Lohn“ für ihre Arbeit bekommen, sagte Franz Harbecke, Sprecher der Arbeitsgruppe Fairer Handel. Dieses Anliegen steht für die Gruppe natürlich im Mittelpunkt. Deswegen hofft Harbecke auf eine anhaltend große Nachfrage, so dass noch weitere faire Produkte in Korbach angeboten werden können.

Harbecke wies darauf hin, dass der Fair-Trade-Titel Korbachs 2015 auf den Prüfstand komme. Dann überprüfe die Dachorganisation die Einhaltung oder den Ausbau der Kriterien. Mit der Korbach-Schokolade sieht Harbecke die Hansestadt auf einem guten Weg. Die Arbeitsgruppe strebt den Aufbau einer Internet-Seite mit lokalen Informationen zum fairen Handel an. Schließlich soll in der Stadt der Verkauf weiterer fairer Produkte - vor allem Kleidung - gefördert werden.

Service: Die Korbacher Schokolade kann derzeit im Weltladen im Corvita, im Süßen Kaufhaus, in der Feinkostabteilung der Metzgerei Tent, in der Buchhandlung Colibri sowie im Bürgerbüro für 2,99 Euro gekauft werden.

Geschäfte, die sie ebenfalls verkaufen wollen, wenden sich an den Weltladen, Telefon 05631/921 0711, oder an lokale.agenda@korbach.de

Wie schwierig es war, einen passenden Hersteller zu finden und wie die Schokolade der Redaktion schmeckt, lesen Sie in der gedruckten Dienstag-Ausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.

Von Bernd Schünemann

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