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SG Goddelsheim will gestärktes Selbstvertrauen vor eigenem Publikum bestätigen

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Den Ball an der Stirn, den Gegenspieler im Rücken: Philipp Rothe sieht sich beim 0:0 gegen Neuental/Jesberg im April von Ben Zornhagen bedrängt.
Den Ball an der Stirn, den Gegenspieler im Rücken: Philipp Rothe sieht sich beim 0:0 gegen Neuental/Jesberg im April von Ben Zornhagen bedrängt. © bb

Die Fußballer der SG Goddelsheim/Münden haben auswärts zuletzt viel Selbstbewusstsein getankt, das wollen sie am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Neuental/Jesberg zeigen.

Goddelsheim – Der Rangelfte weist ebenfalls eine kleine Serie vor: Die Gäste sind seit vier Partien unbesiegt (zwei Siege, zwei Remis) und gewannen zuletzt zweimal ohne Gegentor. Besonders das 3:0 gegen Mengeringhausen, das Maximilian Führer einleitete, hat der Manschaft von Trainer Philipp Ziegler gut getan. Nach den ersten sieben Begegnungen ohne „Dreier“ scheint sie nun also in die Spur gefunden zu haben.

Jens Fresen hat Neuental/Jesberg in Altenlotheim (1:1) beobachtet und sieht in der SG ein gut organisiertes Team, das diszipliniert und kompakt verteidigt. „Da werden wir sehr geduldig sein müssen und dürfen nicht zu hektisch werden“, sagt der Trainer der Lichtenfelser und geht von einem engen Spiel aus.

Hin- und hergerissen war Fresen nach dem 1:1 seiner Mannschaft zuletzt in Hertingshausen. „Wir hatten die bessere Spielanlage und haben allein viermal Aluminium getroffen. Allerdings hatte Hertingshausen direkt nach der Pause auch die sehr gute Chance auf das 2:0, dann wäre sicherlich der Ofen aus gewesen“, sagt er: „Ich denke, in Summe können wir mit dem Punkt gut leben.“

Wendel und Mitze wieder im Training

Unverändert ist laut dem Übungsleiter die Lage beim spielenden Personal. Benjamin Wendel und Florian Mitze seien nach ihrer Corona-Infektion wieder im Training. „Ob es dann für das Wochenende schon reicht, müssen wir abwarten“, sagt er. Angreifer Raoul Mitze wird voraussichtlich in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

Für die Gäste hofft Philipp Ziegler am Sonntag abermals auf einen Punkteertrag. „Wir wollen unsere kleine Serie fortsetzen“, sagt er. Während Neuentals Trainer weiter auf Lukas Knigge verzichten muss, kehrt Angreifer Marcel Rockensüß voller Tatendrang zurück. Auch Sven Rossberg ist nach seinem Urlaub wieder dabei.

In der vergangenen Saison trennten sich beide Mannschaften in Lichtenfels mit 0:0. Das Hinspiel hatte die SG Neuental mit 5:3 für sich entschieden.  bb

TuSpo Mengeringhausen will die Wende

Mengeringhausen – Mengsberg (Sa., 15.30 Uhr). Vier Pleiten in Folge nagen am Selbstbewusstsein der Mengeringhäuser. Dass sie außer beim 0:5 in Wolfhagen jeweils nicht schlechter als der Gegner waren, macht die Sache nicht besser. Ein Grund: Leistungsträger können gerade trotz allen Eifers ihr Potenzial nicht abrufen. Führungsspieler hätten die „Seuche am Fuß“, sagt Patrick Gries. Ein zweiter Grund: Torchancen werden wenig hergestellt und noch seltener genutzt.

Der Trainer setzt nun auf die Wende gegen Mengsberg. Der TSV ist als Achter zwar besser unterwegs als der TuSpo, geht aber immer wieder einen Schritt zurück wie zuletzt gegen Edermünde (2:4). „Ich bin positiv gestimmt, dass wir die Ergebniskrise hinter uns lassen“, sagt Gries. Anlass zur Zuversicht böten ihm die nach wie vor hohe Beteiligung am Training und dass man an ein paar Stellschrauben habe drehen können. Der Kader ist morgen wahrscheinlich komplett.

TSV Korbach gehen die Abwehrspieler aus

Korbach – Hertingshausen (Sa., 16 Uhr). Der Gast bespielt auf der Hauer die vierte Waldecker Mannschaft hintereinander. Bis jetzt stehen jeweils Sieg, Remis und Niederlage in der Liste. Und morgen? Eigentlich ginge der TSV/FC als Favorit in die Partie, zumal die Hertingshäuser bisher auswärts kaum ein Bein auf den Boden gebracht haben (erst drei Punkte). Doch Trainer Uwe Tenbusch hat erhebliche Sorgen mit dem Kader.

Kapitän Raphael Chirakakis, Niklas Nowotny und Agon Gashi sind krank, Lukas Beil hat nicht trainieren können, Dominik Imöhl ist im Urlaub und David Will wohl noch nicht fit. Rätsel gibt vor allem die Abwehrformation auf. „Wir werden das irgendwie jonglieren müssen“, sagt Tenbusch. Die Lösung dürfte sich erst im Abschlusstraining ergeben.

Altenlotheim testet Tabellenführer Wolfhagen

Wolfhagen – Altenlotheim (So, 15 Uhr). „Wolfhagen und Baunatal werden bis zum Ende der Saison praktisch außer Konkurrenz spielen“, sagt Robin Wissemann. Altenlotheims Trainer hat gute Gründe für diese Einschätzung. Zuletzt zerpflückte der FSV mit 4:0 Schwalmstadt, baute seine Serie auf 25 Punkte (39:4 Tore) aus und hat in Tjarde Bandowski (16) und Timo Wiegand (9) ein Torjäger-Paar, das zusammen fast doppelt so oft getroffen hat wie das gesamte Team des TSV.

Die Punkte wird Wissemann dennoch nicht per Post schicken. „Wir wollen versuchen, möglichst gut zu stehen und ein gutes Spiel zu machen. Was dabei rausspringt, wird man sehen“, so der Coach der nach seiner Fuß-OP hofft, die Gehhilfen wieder weglegen zu können. Personell wird sich nicht viel tun. Fabian Erber kehrt zurück, Rudi Hofert (Fußverletzung) fällt wohl aus. mn/bb

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