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Stadt Korbach bekommt frisch sanierte Straße

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Von: Lutz Benseler

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Erneuerte Verbindung: Die Kreisstraße 54 zwischen den Korbacher Ortsteilen Nieder-Ense und Ober-Ense wird zur Gemeindestraße herabgestuft.
Erneuerte Verbindung: Die Kreisstraße 54 zwischen den Korbacher Ortsteilen Nieder-Ense und Ober-Ense wird zur Gemeindestraße herabgestuft. © Lutz Benseler

Die Kreisstraße 54 zwischen Nieder-Ense und Ober-Ense soll zur Gemeindestraße herabgestuft werden. Doch vorher will der Landkreis die Fahrbahndecke auf der 1,3 Kilometer langen Strecke erneuern lassen. Die Stadt Korbach erhält anschließend eine frisch sanierte Straße.

Korbach – Die Stadtverordneten haben den Plänen bereits einmütig zugestimmt. In Nieder-Ense selbst sind umfangreichere Bauarbeiten vorgesehen: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Stadt Korbach wollen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Knotenpunkt der Kreisstraßen 53 und 54 im Ort aus- und umbauen sowie die dort befindliche Bushaltestelle barrierefrei ausbauen.

In diesem Zuge ist ebenfalls die Deckenerneuerung der Kreisstraße 54 zwischen den Korbacher Ortsteilen Nieder-Ense und Ober-Ense geplant. Die Kosten dafür gehen laut Stadt zu Lasten des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Die Kosten für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle in Nieder-Ense trägt die Stadt Korbach, die dafür Fördermittel beim Land Hessen beantragt hat.

Die Deckensanierung der K 54 ist indes schon länger in der Planung: Schon 2018 hat sie die Kreisverwaltung auf die Vorschlagsliste für das Jahr 2019 für den Kreistag gesetzt. Im Haushalt für das laufende Jahr waren schließlich bereits Gelder in Höhe von 115 000 Euro eingestellt.

Ursprünglich geplante Bauzeit: August bis September 2022. Noch keine Angaben gibt es dazu, wann die Fahrbahndecke jetzt erneuert werden soll. Der Landkreis stellt sein Straßenbauprogramm in der Regel im Frühjahr vor.

Nach der Sanierung soll die Kreisstraße zur Gemeindestraße abgestuft werden. Durch die Abstufung erhalte die Stadt Korbach eine neu sanierte Straße, heißt es in der Beschlussvorlage für die Stadtverordneten. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens – die Hauptverkehrslast liege auf der parallel verlaufenden Kreisstraße 53 – könne sie auch gut für den wachsenden Radfahrverkehr genutzt werden und sei somit auch als Lückenschluss zu dem geplanten Radweg entlang der K 50 von Ober-Ense in Richtung Immighausen zu sehen.

Der Anliegerverkehr Richtung Sportplatz sowie öffentliche Verkehrsmittel können die Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen weiterhin nutzen, teilt der Magistrat mit.

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