In Tracht im Landtag: Landjugend verschenkte traditionelle Erntekrone

Die Teilnehmer aus Waldeck-Frankenberg: Bei der Erntekroneübergabe der Hessischen Landjugend in Wiesbaden tanzten Trachten-Paare aus Haubern, Geismar, Rosenthal, Laisa und Wirmighausen mit. Mit im Bild: Die heimischen Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz (Mitte) sowie Carolin Hecker aus Geismar (vorne, Dritte von rechts), die Vorsitzende der Hessischen Landjugend. Foto:  nh

Wiesbaden/Waldeck-Frankenberg. Mitglieder von Landjugendgruppen aus Waldeck-Frankenberg haben mit der Hessischen Landjugend zwei traditionelle Erntekronen im Hessischen Landtag in Wiesbaden übergeben. Die Getreide-Gebinde werden im Ministerium und im Landtag aufgehängt.

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz und Wolfgang Greilich, der Vizepräsidente des Landtags nahmen die Krone in Empfang.

„Die Überreichung der Erntekrone ist eine schöne Tradition, so symbolisiert das Binden der Erntekrone doch den Dank für die erfolgreich eingebrachte Ernte. Außerdem werden wir uns der Bedeutung der Landwirtschaft und ihrer Produkte bewusst: Sie sichern unsere Ernährung, schaffen Arbeit und erhalten die Strukturen im ländlichen Raum“, machte Priska Hinz deutlich.

Während der Übergabe der Erntekronen präsentierten 46 Volkstänzer der Landjugend traditionelle Tänze. „Wir sind stolz auf unserer Landjugendlichen, die aus ganzen Hessen angereist sind, um ihre Trachten und ihr Liebe zur hessischen Kulturlandschaft zu zeigen,“ sagte Carolin Hecker aus Geismar, Landesvorsitzende der Landjugend.

Mit dabei waren aus Waldeck-Frankenberg Trachtenpaare aus Geismar, Haubern, Laisa, Rosenthal und Wirmighausen, außerdem aus Gießen, Groß-Bieberau und Limburg. Gebunden worden waren die beiden Kronen von den Landjugendgruppen aus Friedberg und Linsengericht.

Bereits vor der Übergabe der Erntekrone hatten sieben Junglandwirte der Hessischen Landjugend Gelegenheit, sich mit Frau Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser sowie Dr. Anna Runzheimer vom Ministerium über aktuelle agrarpolitische Themen auszutauschen. Im Fokus des Gespräches standen die Novellierungsvorschläge zur Dünge-Verordnung, die unter den Junglandwirten derzeit oft diskutiert werden.

„Die Hessische Landjugend erfüllt vielfältige Aufgaben, neben der Pflege des Brauchtums setzt sie sich mit aktuellen landwirtschaftlichen Themen auseinander. Von der Problematik der Hofübernahme und der Vermarktung regionaler Produkte bis hin zur vorbildlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Fortbildungen und Freizeitangeboten“, lobte Ministerin Priska Hinz. „Der ländliche Raum hat nur eine Zukunft, wenn die junge Generation dort eine lebenswerte Perspektive erkennt. Das Land kann diese Perspektiven nur unterstützen, wenn wir wissen, an welcher Stelle ein Bedarf zur Unterstützung besteht. Daher ist es auch in meinem Interesse, wenn wir im Dialog bleiben.“ (nh/jpa)

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