Kranker Sohn eines Kollegen braucht dringend Stammzellenspende

Knochenmark-Typisierung: Conti-Mitarbeiter wollen Kind helfen

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Korbach. Großangelegte Knochenmark-Typisierung im Continental-Werk: Die Mitarbeiter unterstützen damit einen Aachener Kollegen, dessen kranker Sohn eine Stammzellenspende benötigt.

Zu der Typisierung haben Werksleitung und Betriebsrat beider Conti-Standorte aufgerufen, berichtete eine Unternehmenssprecherin.

Nach ihren Angaben können sich 5300 Mitarbeiter daran beteiligen. Der Junge sei dringend auf die Hilfe eines Stammzellenspenders angewiesen. Im Werk Korbach habe die Typisierung in der Frühschicht begonnen. Bis Mittag hätten sich bereits etwa 200 Beschäftigte beteiligt. Weitere Typisierungen seien für Freitag und Montag in Korbach geplant, sagte die Werkssprecherin.

Zeichen der Verbundenheit 

Die medizinischen Untersuchungen werden von der Knochenmark-Spenderzentrale des Universitätsklinikums Düsseldorf vorgenommen. Erste Ergebnisse werden bis Mitte März erwartet. „Wir wollen mit der Aktion unseren Kollegen in Aachen in dieser schweren Situation unterstützen“, sagte Werkleiter Lothar Salokat. „Für uns gehört Verbundenheit miteinander zu unseren Unternehmenswerten und wir freuen uns, so ein deutliches Zeichen unseres Zusammengehörigkeitsgefühls in den beiden Werken setzen zu können.“

Durch die Typisierung bei der Conti kann auch anderen Menschen geholfen werden. Geeignete Knochenmarkspender seien schwer zu finden. Daher sei es notwendig, eine möglichst hohe Zahl von Freiwilligen für die Typisierung zu finden. (aha)

Video: So können Sie sich als Stammzellenspender registrieren

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