Überraschende Wende: Energieversorger EAM soll bei der EWF einsteigen

Waldeck-Frankenberg. Vor kurzem noch gab es Spannungen zwischen den beiden Energieunternehmen EWF und EAM. Nun gibt es eine überraschende Wende.

Die beiden Versorger, an denen der Landkreis Waldeck-Frankenberg jeweils beteiligt ist, könnten sogar ein Stück zusammenwachsen: Die EAM soll Anteile an der EWF übernehmen.

Ein entsprechendes Eckpunkte-Papier fand am Dienstag in der EWF-Zweckverbandsversammlung einhellige Zustimmung, wie die HNA aus zuverlässiger Quelle erfuhr.

Allerdings wollte Stefan Schaller, Geschäftsführer der Energie Waldeck-Frankenberg, die Information auf Anfrage nicht kommentieren. Landrat Dr. Reinhard Kubat, Aufsichtsratsvorsitzender der EWF, verwies auf eine Presseerklärung, die in Arbeit befindlich sei, und auf die Kreistagssitzung am Donnerstag, in der ein Tagesordnungspunkt ebenfalls beide Unternehmen betrifft. Dem wolle er nicht vorgreifen.

Nach HNA-Informationen geht es bei dem Einstieg der EAM („Energie aus der Mitte“) um 10 bis 15 Prozent an der EWF. Der genaue Anteil hängt vom Wert der Netze ab, die von der EAM im Gegenzug für den Anteil eingebracht werden: Diese und einige Konzessionen würden dann in die EWF mit Sitz in Korbach einfließen. (mam)

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