Straßen teilweise nicht befahrbar

Unwetter im Kreis Waldeck-Frankenberg: Keller laufen in Korbach voll

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Starker Gewitterregen sorgte nicht nur für Wasserlachen auf den Straßen: Auch etliche Keller in Korbach liefen voll.

Korbach. Vollgelaufene Keller, übersprudelnde Gullideckel: Die Feuerwehr in Korbach war am Sonntagnachmittag damit beschäftigt, Unwetterfolgen zu beseitigen.

Gegen 15.30 Uhr wurde die Korbacher Feuerwehr zum ersten vollgelaufenen Keller an die Friedrichstraße alarmiert. Noch während die Einsatzkräfte mit dem Leerpumpen des Kellers beschäftigt waren, kamen andere Passanten, die auf weitere vollgelaufene Straßen und Keller hinwiesen.

Sichtbar war das ganze Ausmaß der Regenmassen auch an den sprudelnden Gullideckeln. Einige Straßenabschnitte waren kurzfristig nicht mehr befahrbar.

Unwetter in Korbach: Gullideckel sprudelten über.

Die Leitstelle informierte die Wehren auch über vollgelaufene Keller außerhalb von Korbach - im ganzen Landkreis wurden zudem umgestürzte Bäume und abgerutschte Hänge gemeldet. Zu danken ist, neben den Einsatzkräften, auch vielen Anwohnern, die beim Säubern der Straßen helfen.

Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich noch einige Stunden andauern, bis dahin wird geraten, auf den Straßen in Waldeck-Frankenberg besonders vorsichtig zu fahren, da tiefe Pfützen und Bäume die Fahrt behindern können.

Dachstuhl in Korbach brannte

Vermutlich in Folge eines Blitzeinschlages ist es am Sonntagmorgen zu einem Dachstuhlbrand an der Solinger Straße gekommen. Die Korbacher Feuerwehr rückte mit 36 Einsatzkräften an.

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte gegen 7.40 Uhr. Zunächst war nicht ersichtlich, wo sich der Brand befindet, sodass mit einer Drehleiter das Dach untersucht wurde. Sichtbar war von außen allerdings nichts. Zeitgleich ging ein Trupp unter Atemschutz in das Haus, um den Brand weiter zu untersuchen.

Da der Brandherd nicht klar auszumachen war, demontierten die Einsatzkräfte Teile der Küche und gelangten so direkt zum Schwelbrand im Dachstuhl. Der etwa ein Meter große Brand konnte mit zwölf Litern Wasser mühelos gelöscht werden.

Einige Balken und Isoliermaterialien wurden durch den Brand beschädigt und zerstört - wie hoch der Sachschaden insgesamt ist, kann allerdings noch nicht gesagt werden.

Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. Der angerückte RTW kam nicht zum Einsatz, da keine Menschen verletzt wurden.

Bundesstraße bei Mandern gesperrt

Wegen starker Regenfälle, die Schlamm auf die Fahrbahn gespült hatten, war außerdem die Bundesstraße 253 im Bereich Mandern in der Nacht auf Sonntag voll gesperrt.

(112-magazin.de)

Hitze und Hagel: Gewitter ziehen über die Region

Hohe Temperaturen und weitere Gewitter bestimmen das Wetter in den kommenden Tagen. Dabei kann es auch zu Hagel und erneut zu Starkregen kommen.

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