Weicht dem Neubau

Parkdeck in Korbach nur noch Trümmerhaufen

Nur noch der letzte Rest der ehemaligen Auffahrt ins Obergeschoss erkennbar: Der Abriss des Korbacher Parkdecks ist bereit weit fortgeschritten. Unser Foto zeigt die Ansicht vom Berndorfer Tor aus. Foto: Hermann

Korbach. Nach Tagen des Abrisses sieht das ehemalige Parkdeck wie ein Trümmerhaufen aus. Im Mai soll der Bau des neuen Parkplatzes starten.

Der Baustart für die ersten Stellflächen wird im südöstlichen Teil des Parkplatzes zur Klosterstraße hin erfolgen. Ab Juni soll dann auch im Bereich Berndorfer Torplatz mit dem Bau begonnen werden, kündigte die Kreisstadt an.

Derweil sind die am 10. März begonnenen Abrissarbeiten am Parkdeck bereits weit fortgeschritten. Das Stahlbetonbauwerk zwischen der Straße „An der Kalkmauer“ und der Klosterstraße gleicht einem Trümmerhaufen. Auf dem Areal ist am Donnerstag lediglich noch der Rest der Auffahrt zu erkennen gewesen. Ein Bagger riss an der Ecke zur Klosterstraße hin die letzten verbliebenen Seitenwände des Bauwerks ein.

Über den weiteren Zeitplan des Parkdeck-Rückbaues und des Parkplatz-Neubaues sind am Dienstag- und Mittwochabend die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses sowie des Haupt- und Finanzausschusses informiert wurden. Nach den Ausführungen von Bauamtsleiter Stefan Bublak sollen auf dem neuen Parkplatz „An der Kalkmauer“ 96 Stellplätze mit einer Breite von jeweils 2,65 Meter entstehen (wir berichteten). Die Fahrgassen sollen eine Breite von sechs Meter erhalten, so sei jederzeit ein bequemes Ein- und Ausparken mit dem Auto möglich.

Umgestaltet werden soll der Übergang von dem neuen Parkplatz zur Fußgängerzone am Berndorfer Tor. Die Hanse- und Kreisstadt erhofft sich „eine qualitätsvolle und zeitgemäße Ausgestaltung in dieser exponierten innerstädtischen Lage“. Dabei soll unter anderem der historische Verlauf der Stadtmauer über eine Aufkantung aus Sandstein und ein Lichtband nachempfunden werden. Gedacht wird zudem an Aufenthaltsbereiche mit unterschiedlichen Ausstattungselementen.

In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 26. März, sollen Architekten die von privater Seite geplanten Umbauten vorstellen. So beabsichtige der Pächter des Eiscafés und das daran angrenzende Stoffgeschäft eine bauliche Erweiterung und Sanierung. Ziel der Stadt sei es, die Flächen und die Entwicklung der privaten Investitionen so gut als möglich in die baulichen Abläufe und das städtebauliche Gesamtkonzept zu integrieren. Die öffentliche Sitzung beginnt am Donnerstag um 19.30 Uhr. (aha)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.