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Korbach: Schülerinnen und Schüler erzielen Preise bei Geschichtsverein-Wettbewerb

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Von: Stefanie Rösner

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Anschaulicher Beitrag: Amina Ali mit Museumsleister Dr. Arnulf Scriba.
Anschaulicher Beitrag: Amina Ali und Museumsleister Dr. Arnulf Scriba mit Spielzeug aus den 90er Jahren. © Stefanie Rösner

Zeitzeugeninterviews, ein Zeitstrahl auf Video, Texte und Hörspiele: Originelle Ideen von Schülern und Schülerinnen zum Wettbewerb „Spielen – wie es früher war“ sind im Museum Korbach prämiert worden.

Korbach – Alle vier Jahre schreibt die Bezirksgruppe Korbach des Waldeckischen Geschichtsvereins einen Wettbewerb aus. Diesmal war die Jury begeistert von den Teilnehmern und deren Beiträgen. Der Museumsleiter Dr. Arnulf Scriba nutzte die Eröffnung der Ausstellung „Die große Welt im Kleinen“ von Stephanie Bing am Sonntag dazu, die Preisträger in großem Rahmen zu ehren.

Siegerinnen sind Hanna Frese und Lona Esleben, die aufgezeigt haben, mit welch einfachen Dingen Kinder früher Spielzeug selbst gebastelt haben müssen, als es noch nichts zu kaufen gab. So ist beispielsweise eine primitive Puppe aus Naturmaterialien entstanden. Der erste Preis war mit 250 Euro dotiert.

Den zweiten Platz (150 Euro und eine Urkunde) errang Amina Ali. Sie hatte einen Karton mit Spielsachen aus den 90er Jahren gestaltet. Den dritten Preis mit jeweils 100 Euro Preisgeld teilen sich Muhammed Emin Ates, der eindrucksvolle Zeitzeugeninterviews mit älteren Menschen in der Korbacher Innenstadt geführt hat, sowie eine Gruppe aus fünf Schülern – Jonas Frese, Jona Götte, Noah Hoffmann, Firas Mosbach und Mathis Schneider. Sie haben ein kreatives Hörspiel zum Thema Spielen wie früher entwickelt.

Lob an alle Teilnehmer

Arnulf Scriba lobte auch alle weiteren Teilnehmer für ihr Engagement und betonte, wie schwierig es war, eine Wahl zu treffen, da es viele sehr gute, einfallsreiche Beiträge gegeben habe. Es sei wichtig, Kinder und Jugendliche an das Thema Geschichte heranzuführen. „Das gelingt am besten über niederschwellige Zugänge und funktioniert häufig über Alltags- und Kindheitsgeschichten.“

Daher sei es sinnvoll gewesen, bei dem Wettbewerb der Frage nachzugehen, was Kinder früher eigentlich gespielt haben. Zur Teilnahme waren alle Schüler jeglicher Altersgruppen von Korbacher Schulen aufgerufen.

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