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Woolworth-Baustelle in Korbach: Spätestens ab September gehen Arbeiten weiter

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Von: Philipp Daum

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Ein Ende ist noch nicht in Sicht: Dafür sollen aber spätestens ab September die Tiefbauarbeiten auf der Großbaustelle in der Fußgängerzone beginnen. Auf dem Woolworth-Areal entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus.
Ein Ende ist noch nicht in Sicht: Dafür sollen aber spätestens ab September die Tiefbauarbeiten auf der Großbaustelle in der Fußgängerzone beginnen. Auf dem Woolworth-Areal entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus. © Philipp Daum

Viele Wochen lang ist nach dem Abriss des früheren Woolworth-Gebäudes nichts passiert auf der Großbaustelle in der Korbacher Fußgängerzone. Spätestens Anfang September soll es aber weiter gehen. Das sagte Axel Funke, Vorstandsvorsitzender der Fokus Development AG aus Duisburg, auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Unternehmen baut in der Bahnhofstraße für rund 23 Millionen Euro ein neues Wohn- und Geschäftshaus (wir berichteten). Auf dem rund 3400 Quadratmeter großen Grundstück wird ein viergeschossiges Geschäftshaus mit einer Tiefgarage und 31 Wohneinheiten errichtet. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden Einzelhandels und Dienstleistungsflächen entstehen. Die insgesamt 31 Wohnungen befinden sich im zweiten und dritten Obergeschoss.

Ziel von Fokus Development sei es, den Einzelhandelsbesatz in der Innenstadt mit neuen Mietern zu ergänzen und die Korbacher Fußgängerzone somit insgesamt zu stärken. Zu den Mietern der Einzelhandelsflächen zählen neben New Yorker unter anderem Woolworth und ein Fitnesscenter.

Der rund 1500 Quadratmeter große, intensiv begrünte Dachgarten, der nach Auskunft des Unternehmens auf dem neuen Gebäude entstehen wird, soll das Klima in der Stadt verbessern.

So soll es einmal aussehen: Auf dem neuen Gebäude soll ein rund 1500 Quadratmeter großer, intensiv begrünter Dachgarten entstehen.
So soll es einmal aussehen: Auf dem neuen Gebäude soll ein rund 1500 Quadratmeter großer, intensiv begrünter Dachgarten entstehen. © Fokus Development

„Wir hätten auch gerne früher weiter gemacht auf der Baustelle. Aber wegen der Corona-Pandemie ist es schwieriger geworden, Firmen zu finden, die ausreichend Kapazitäten frei haben. Der Krieg in der Ukraine sorgt außerdem dafür, dass benötigte Materialien nicht wie geplant geliefert werden können“, berichtet Axel Funke. Mitte 2023 soll das Wohn- und Geschäftshaus eigentlich fertig sein. „Aktuell sind wir allerdings rund zwei Monate im Zeitverzug.“

Konkret bedeutet das: Die Arbeiten werden erst ab September wieder ordentlich Fahrt aufnehmen. „Zunächst kommt das große Bohrgerät, anschließend wird die Baugrube ausgehoben. Das Ganze wird aller Voraussicht nach bis Ende November dauern. Um die eigentliche Baugrube wird schließlich auch eine Wand errichtet, damit die Böschung nicht absinkt“, erläutert Funke. Ist alles erledigt, kommen die Stahlträger in die Baugrube, die somit den Beginn der darauffolgenden Hochbauarbeiten einläuten.

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