Agentur für Arbeit

165 Arbeitslose mehr im Dezember in Waldeck-Frankenberg

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Symbolbild: Agentur für Arbeit

Waldeck-Frankenberg – Der Winter macht sich auch auf dem heimischen Arbeitsmarkt bemerkbar. Wie saisonal üblich, verzeichnet die Arbeitsagentur Korbach einen moderaten Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren im Dezember 2934 Personen arbeitslos gemeldet, 165 mehr als im Vormonat, aber 92 weniger als im Vorjahresmonat. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 3,3 Prozent - nach 3,1 Prozent im November und 3,5 Prozent im Dezember 2018.

Leicht rückläufig waren die Arbeitslosenzahlen lediglich bei den jüngeren Personen von 15 bis 25 Jahren. Alle anderen Personengruppen verzeichneten einen Anstieg: Männer um 5,9 Prozent, Frauen um 4,5 Prozent, über 50-Jährige um 5,7 Prozent und Ausländer um 4,3 Prozent.

Mit 2794 Angeboten ist der Stellenbestand saisonüblich zurückgegangen (246 Stellen weniger).

Manfred Hamel, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Korbach, betont: „Obwohl durch die Insolvenz der Firma Wilke mehr Arbeitslose als im Vormonat im Landkreis Waldeck-Frankenberg statistisch geführt werden, sank die Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat. Das zeugt von einem stabilen Arbeitsmarkt in diesem Landkreis. Bedenklich ist dagegen die deutlich negative Entwicklung im Stellenbestand, die ein Indiz für eine schwächere konjunkturelle Phase sein kann“.

1443 Menschen ohne Arbeit waren im Dezember in Korbach und Bad Wildungen registriert. Das sind 102 mehr als im November und 42 weniger als im Dezember 2018.

836 Arbeitslose meldete die Geschäftsstelle Frankenberg im Berichtsmonat. Das entspricht einem Zugang von 45 Personen gegenüber dem Vormonat und einem Abgang von 51 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. 2,9 Prozent lautet die Quote im Dezember, im November waren es 2,7 und im Dezember des Vorjahres 3,1 Prozent.

655 Menschen ohne Beschäftigung sind in der Geschäftsstelle Bad Arolsen aktuell erfasst. Im Vergleich zu November sind das 18 mehr, im Vergleich zu Dezember 2018 ist es eine Person mehr.

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