Blitz-Marathon ausgewertet: Nur 126 Fahrer waren zu schnell

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Im Visier der Laser-Pistole: Beim Blitzer-Marathon wurde am Donnerstag auch im Kreis Waldeck-Frankenberg kontrolliert. Unser Foto zeigt Arnfried Schlömer vom Verkehrsdienst bei der Überwachung des verkehrsberuhigten Bereiches in der Flechtdorfer Straße in Korbach (Höhe Parkhaus/Kaufland).

Waldeck-Frankenberg. Beim Blitz-Marathon sind in Waldeck-Frankenberg nur 126 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt worden. Das entspricht einer Quote von 3,6 Prozent.

Die Polizei in Waldeck-Frankenberg und die Kommunen im Landkreis haben beim europaweiten Blitz-Marathon am Donnerstag bis Mitternacht rund 3500 Fahrzeuge in den Messstellen gezählt. 126 von ihnen waren zu schnell. Herausragende Fälle hätten sich nicht ereignet, teilte die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg am Freitag nach Auswertung der Ergebnisse des Blitz-Marathons mit.

An anderen Tagen, an denen nicht ausdrücklich auf Radarmessungen hingewiesen wird, liege die Quote bei zehn Prozent. Das heißt: Üblicherweise ist jedes zehnte Fahrzeug, das an einer Messstation vorbeifährt, zu schnell, bei dem Aktionstag am Donnerstag war es nur jedes 27. Fahrzeug. „Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer wusste über den Blitz-Marathon Bescheid und hat sich dementsprechend verhalten“, kommentierte Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes, diese Zahlen.

Von den 126 Verkehrsteilnehmern, die während des Blitz-Marathons als zu schnell gemessen wurden, wurden 124 mit einem Verwarnungsgeld belegt. Die anderen beiden Fahrer müssen mit einer Bußgeldanzeige und Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen, teilte die Polizeidirektion mit.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Verkehrsteilnehmer waren deutlich langsamer unterwegs als an sonstigen Tagen“, fasste Einsatzleiter Stephan Fleschenberg zusammen.

Kreisweit hatten am Donnerstag 50 Bedienstete an der Aktion teilgenommen und 17 Mess- und Kontrollstellen im Landkreis eingerichtet. Auch auf Gurt- oder Handyverstöße hatten die Beamten an den Messstellen geachtet. Und bei der Kontrolle selbst hatten sie auch schon mal einen Blick auf Verbandkasten, Warndreieck oder technischen Zustand der angehaltenen Autos geworfen.

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