Bis zum 27. August präsent

DLRG eröffnet Wachsaison an Eder-, Diemel- und Twistesee

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SOS am Edersee: Die DLRG wacht auch in diesen Sommerferien an den heimischen Badeseen und leistet in Not geratenen Wassersportlern Erste Hilfe. Gekenterte Boote gehören zum Alltag der Teams in den DLRG-Stationen Waldeck, Rehbach und Fürstental sowie an Diemel- und Twistesee. 

Waldeck. Die DLRG eröffnet die Wachsaison an Eder-, Diemel- und Twistesee. Bis zum 27. August sind Wasserretter an den drei Badeseen im Landkreis präsent. Die ehrenamtlichen Lebensretter leisten Hilfe bei Notfällen.

Angesichts des extrem niedrigen Wasserstands für diese Jahreszeit und des baldigen Endes der Segelsaison rechnet Wachleiter Klaus Schultze von der DLRG-Station Waldeck diesmal mit einem überschaubaren Arbeitspensum am Edersee. „Wir kommen mit Sicherheit auf erheblich weniger Einsätze.“

Kurz nach dem Start bereitet sich das Team an der Station Fürstental schon auf das baldige Saisonende vor. Schultze: „Spätestens zwischen dem 8. und dem 16. Juli müssen wir den Betrieb einstellen, weil kein Wasser mehr da ist.“ Die Station am Rehbach bleibt besetzt, aber der Weg ist lang bei Einsätzen. „Von der Station bis zum Wasser sind es aktuell 400 Meter.“ Viele Segler von Stegen in Asel-Süd und Fürstental hätten ihre Boote längst aus dem Wasser geholt. Andere verzichteten komplett auf die Segelsaison 2017, weil sich die Situation bereits nach dem extrem trockenen Winter abgezeichnet hatte.

Am Edersee leiste die DLRG im Sommer Wachdienst rund um die Uhr. Das ist laut Schultze eine Besonderheit in ganz Hessen. „Von 90 Rettungsstationen in Hessen wird das nur in Waldeck-Frankenberg angeboten.“

In Kürze werde ein Rettungsboot für 30 000 Euro beschafft. Die 50 Jahre alte Station am Rehbach ist nächstes Sanierungsprojekt. Schultze: „Die Zusammenarbeit zwischen DLRG, Kreis und Kommunen ist hervorragend, was finanzielle Unterstützung oder Beschaffung von Material angeht.“ Auch Betriebe am Edersee engagieren sich, unter anderem mit dem Kauf eines Defibrillators.

Eine Übersicht der drei Wachen und detaillierte Zahlen über ihre Einsätze lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Conny Höhne

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