Land gibt Fördermittel frei 

Freibäder in Waldeck-Frankenberg profitieren von Millionen-Hilfe

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Wasserball: Kinder haben beim Spielen im Korbacher Freibad viel Spaß. Im Zuge des landesweiten Förderprogramms können ab 2018 auch Bäder in Waldeck-Frankenberg in den Genuss von Fördermitteln kommen.

Waldeck-Frankenberg. Um die hessische Bäderlandschaft zu erhalten, gibt es ab dem kommendem Jahr insgesamt 50 Millionen Euro vom Land Hessen. Die Landesregierung hat damit auch dem Drängen von Betreibern aus Waldeck-Frankenberg nachgegeben.

Sie hatten ein Förderprogramm auch für Freibäder gefordert. Bislang gab es dies nur für Hallenbäder, nun für beide Bäder-Varianten zusammen. Massiv dafür gekämpft hatten das Netzwerk Freibad und der Sportkreis in Waldeck-Frankenberg. Das Netzwerk vereint sieben Betreiber- und Fördervereine zwischen Rengershausen und Rhoden. „Sie sind prinzipiell von einer öffentlichen Förderung ausgeschlossen, wie sie etwa Sportvereine beantragen können“, sagt Gerhard Menkel, einer der Vertreter des Netzwerks. 

Die Vereine seien jetzt gespannt auf die Ausgestaltung der Förderrichtlinien. Davon hänge auch ab, wie viel Geld aus dem Millionentopf letztlich nach Waldeck-Frankenberg fließe. „Besonders die Frage, ob auch wir Vereine Gelder beantragen können, brennt uns unter den Nägeln“, sagt der Vorsitzende des Landauer Freibadvereins. Wahrscheinlich sei aber auch der Weg über die jeweilige Stadt und Gemeinde kein Problem.

Der Bedarf sei jedenfalls da. „Es geht uns nicht um teure Neubauten, sondern um Investitionen, mit denen wir die Substanz der Bäder erhalten oder verbessern und einen wirtschaftlicheren Betrieb erreichen“, so Menkel. Er begrüßt das Programm; das Netzwerk hatte sich erst vorvergangene Woche auf Initiative des Mengeringhäuser Freibad-Fördervereins mit der Bitte an den Landtag gewandt, Zugang zu Förderprogrammen zu erhalten.

Sportkreis-Chef Uwe Steuber verweist auf eine eigene Impulsveranstaltung vor vier Jahren mit Staatssekretär Werner Koch und einen Runden Tisch von Sportkreis und Netzwerk 2015. „Unser Einsatz hat sich gelohnt“, sagt er nun. 

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