Pfadfinder bringen die Kerze mit der Bahn

Friedenslicht kommt aus Bethlehem nach Waldeck-Frankenberg 

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Ankunft des Friedenslichts im Dezember 2016: Am Frankenberger Bahnhof gaben vor einem Jahr die jungen Pfadfinder das Friedenslicht an die Bevölkerung weiter. Dabei mussten die Jugendlichen mit dem mitgebrachten Licht viele Kerzen entzünden. Rechts im Bild: Dominik Wenzel, der Leiter der Pfadfinder.

Frankenberg. Entzündet wurde das Licht in Bethlehem, dem Geburtsort Jesus. Frankenberger Pfadfinder bringen das Friedenslicht auch nach Waldeck-Frankenberg - mit der Bahn.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen für Frieden, Freundschaft, Gemeinschaft und die Verständigung aller Völker unserer Erde. Zuerst wird das Licht in der Geburtsgrotte in der Geburtskirche zu Bethlehem angezündet. In einem Spezialbehälter wird es dann nach Wien geflogen. Dort wird es nach einer ökumenischen Aussendungsfeier an die Delegierten der Pfadfinder und Pfadfinderinnen gegeben.

Entlang der Bahnstrecke

Diese bringen das Licht weiter nach Deutschland, Europa und in die Welt. Die Frankenberger Pfadfinder holen das Friedenslicht in Fulda beim zentralen Aussendungsgottesdienst im Fuldaer Dom ab.

Am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, werden sie das Friedenslicht ab Kassel entlang der Zugstrecke bis Frankenberg verteilen. Es kann an folgenden Orten in Empfang genommen werden:

  • Frankenberg Hauptbahnhof: 20.38 Uhr;
  • Frankenberg Goßberg: 20.35 Uhr;
  • Frankenberg Viermünden: 20.30 Uhr;
  • Ederbringhausen: 20.23 Uhr; 
  • Schmittlotheim: 20.19 Uhr;
  • Herzhausen: 20.14 Uhr;
  • Thalitter: 20.08 Uhr;
  • Korbach Süd: 20.02 Uhr;
  • Korbach: 19.55 Uhr;
  • Kassel Wilhelmshöhe: 18.41 Uhr; Kassel Wilhelmshöhe: 17.41 Uhr.

Die Pfadfinder freuen sich, wenn die Bevölkerung von Frankenberg um 20.38 Uhr das Friedenslicht am Frankenberger Bahnhof empfängt.

Gemeindereferentin Christiane Adler wird dazu einen kurzen Impuls geben. Die Besucher werden gebeten, eine Kerze in einer Laterne oder etwas Ähnlichem mitzubringen, damit sie das Friedenslicht sicher transportieren und viel Freude haben können.

„Vielleicht reichen Sie das Licht auch an Freunde, Bekannte oder Familienangehörige weiter“, empfiehlt die Gemeindereferentin. „Je mehr Menschen das Licht und seine Botschaft des Friedens verbreiten, desto näher kommt für uns alle die Hoffnung auf Frieden für die Brandherde auf unserer Erde.“ (nh/mab)

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