Landkreis will Satzung für Abfallentsorgung zum 1. Januar 2016 ändern

Gebühren für Biomüll sollen sinken

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Grüne Tonnen: Der Kreis will die Gebühren für Biomüll senken und damit die Städte und Gemeinden leicht entlasten. (Foto: Wilhelm Figge)

Waldeck-Frankenberg. In Zeiten steigender Steuern und Abgaben zieht der Landkreis bei den Müllgebühren etwas zartere Saiten auf: Die Kosten für Entsorgung von Biomüll sollen zum 1. Januar um rund 12 Prozent gesenkt werden.

Ob sich dies am Ende auch in den Kassen der Privathaushalte bemerkbar macht, bleibt allerdings offen. Denn für sie gelten die Gebührensatzungen der Städte und Gemeinden. Die geplante Gebührensenkung beim Landkreis soll am Donnerstag im Kreistag beschlossen werden. Ohne Diskussion segnete der Finanzausschuss am Montag die niedrigeren Gebühren für Biomüll bereits ab. Der Kreis kassiert derzeit 108 Euro pro Tonne, die Kosten für eingesammelte und angelieferte Bioabfälle betragen im Schnitt aber nur 95 Euro. Summa summarum macht das rund 340.000 Euro weniger beim Eigenbetrieb pro Jahr aus. Auf alle 22 Städte und Gemeinden in Waldeck-Frankenberg gerechnet, ist die Entlastung indes gering.

Von Jörg Kleine

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