Interview mit Organisatorin

Christiane Kohl: Karten für Literarischen Frühling schnell vergriffen 

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Sie sind startklar: Die Organisatoren des Literarischen Frühlings, (von links) Susan Lorenz (Hotel Die Sonne), Christiane Kohl (Landhaus Bärenmühle) und Andreas Engelhoven (Schloss Waldeck).

Waldeck-Frankenberg. Freitag, 21. April, beginnt der Literarische Frühling. Wir haben mit Organisatorin Christiane Kohl über Frauen als Zugpferde, Restkarten und Neues gesprochen.

Frau Kohl, wie läuft der Kartenvorverkauf in diesem Jahr - auch im Vergleich zu den Vorjahren?

Christiane Kohl: Die Karten wurden uns gleich von Beginn des Vorverkaufs an regelrecht aus den Händen gerissen. Der geografische Radius, den das Festival zieht, wird immer größer. Es melden sich Menschen auch aus München, Bremen und Aachen, um Karten zu bestellen. Schon im Dezember war der Run groß. Nachdem das DB-Magazin der Deutschen Bahn Ende März in einer Meldung über den Literarischen Frühling berichtet hat, sind die Anfragen noch einmal explosionsartig gestiegen.

Und parallel dazu die Buchungen von Gästen in den Hotels?

Kohl: Auch das scheint gut zu laufen, obwohl es ja eher ein Nebeneffekt ist. Für mehr Gäste fehlen inzwischen auch die Karten, da die Veranstaltungen, wenn sie an besonders schönen Orten stattfinden, einfach sehr schnell ausverkauft sind.

Welche Karten waren denn am schnellsten weg?

Kohl: Die Veranstaltung am 27. April mit Sahra Wagenknecht und Peter Gauweiler! Das ist offenbar eine Konstellation, die auf großes Interesse stößt. Deshalb haben wir hier einen zusätzlichen Raum mit Parallel-Übertragung eingerichtet - für diesen gibt es übrigens noch Karten.

Was sind die Renner in diesem Jahr?

Kohl: Neben Frau Wagenknecht zieht Marianne Sägebrecht die Menschen besonders an - Metzen Alter Kuhstall in Ellershausen wird pickepacke voll sein. Aber Wladimir Kaminer in der Wandelhalle in Bad Wildungen ist auch nahezu ausverkauft.

Wofür gibt es noch Karten?

Kohl: Es gibt noch genug Karten für eine Reihe von Veranstaltungen, die bislang ein wenig im Schatten der großen Renner standen. Zum Beispiel die Lesung über die große Diva Marlene Dietrich auf Schloss Waldeck am 29. April - ein tolles neues Buch, das eigentlich erst im Mai herauskommt. Der Verlag liefert es jetzt zum Festival eigens früher aus.

Auch die Kinder-Veranstaltung mit Martin Baltscheit - „Löwenherzen weinen nicht“ - im Hotel Die Sonne kann ich jungen und alten Familien nur ans Herz legen. Für die Lese-Kutschfahrten durchs frühlingshaft blühende Lengeltal gibt es noch einige Karten, die direkt in der Bärenmühle erhältlich sind. Auch für das Lesedinner mit Lea Singer am 30. April in der Bärenmühle sind noch Karten zu haben

Was gibt es Spannendes, Neues, Interessantes bei den Vorbereitungen?

Kohl: Nach dem Riesenerfolg mit Dada im letzten Jahr sind wir schon ganz gespannt auf Michael Quasts Interpretation der Luther-Worte. Unsere Produktion „Perlen vor die Säue“ wird übrigens vom Kultursommer Nordhessen übernommen und später im Jahr noch einmal in Felsberg gezeigt werden.

Wie ist der Kontakt mit Marianne Sägebrecht? Mit den Dauergästen und Schirmherren Adorf und Delius?

Kohl: Friedrich Christan Delius kommt zur Eröffnung, Mario Adorf und Marianne Sägebrecht werden sich gegen Ende des Festivals einfinden. Das wird ein Riesenwiedersehen: Die beiden haben schon gesagt, dass sie sich sehr auf das Treffen freuen, sie haben sich seit Jahren nicht gesehen.

Lesen Sie dazu auch:

- Literarischer Frühling in Frankenberg mit Mario Adorf und Sahra Wagenknecht

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