Hauptversammlung des Kreisverbands

Jan Buda führt die Waldeck-Frankenberger Musikschulen

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Der neue Vorstand mit dem alten Vorsitzenden: (von links) Carola Iske-Krebs, Klaus Hartmann, die verabschiedete Gudrun Limperg, der bisherige Vorsitzende Thomas Neumark, der neue Vorsitzende Jan Buda, Corinna Gehring, Anneli Freitag-Schickram, Ruth Piro-Klein und Birgit Gabriel. Auf dem Bild fehlt Martin Thonemann.

Waldeck-Frankenberg. Der Musikschulkreisverband Waldeck-Frankenberg hat einen neuen Vorsitzenden: Während der Mitgliederversammlung in Frankenberg wurde der 43 Jahre alte Zahnarzt Jan Buda aus Bad Wildungen zum Nachfolger von Thomas Neumark (Bad Wildungen) gewählt.

Budas Vater, Wilfried Buda, hatte 1978 in Bad Wildungen die erste Musikschule im Landkreis gegründet. „Ich freue mich, dass ich die von meinem Vater begonnene Geschichte fortsetzen kann“, sagte Jan Buda.

Der 48-jährige Thomas Neumark stand seit 2016 an der Spitze des Musikschulkreisverbandes. „Die Musikschule ist eine wunderbare Einrichtung, die mir sehr am Herzen liegt“, bedauerte er seinen Abschied aus beruflichen Gründen. Neben Neumark wurde auch die langjährige Beisitzerin Gudrun Limperg (Korbach) aus dem Vorstand verabschiedet.

An der Versammlung nahmen auch mehrere Vertreter aus der Kreispolitik teil. „Der Landkreis ist für die Kreismusikschule der Hauptansprechpartner, was die kommunale Förderung angeht“, erklärte Kassenwart Klaus Hartmann.

„Die Musikschulen machen eine sehr gute Arbeit. Es war ein sehr gelungenes Jahr 2017, wir haben an allen vier Standorten in Frankenberg, Korbach, Bad Wildungen und Bad Arolsen ein breit gefächertes Angebot“, bilanzierte Neumark in seinem letzten Jahresbericht. Durch die öffentliche Verleihung der Föhrenbach-Medaille sei vor allem das Engagement der Musikschule Frankenberg besonders gewürdigt worden.

Neumark appellierte daran, die räumlichen Möglichkeiten der Musikschulen zu erhalten und weiter auszubauen. Vor allem in Frankenberg hätten sich die Pläne nach neuen Räumen noch nicht umsetzen lassen. Das Ziel der Musikschule sei es, Musik für alle und nicht nur für eine kleine Elite anzubieten, machte Neumark deutlich. Das könne aber nur mit politischer Unterstützung funktionieren: „Die Kosten für die Eltern dürfen nicht zu hoch werden.“

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