Konstante Mitgliederzahlen

Knapp 1000 Jäger im Landkreis Waldeck-Frankenberg organisiert

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Jäger Heinz Langerzik aus Korbach, Vorsitzender der Waldeckischen Jägerschaft im Wald bei der Jagd, hier auf einem mobilen Hochsitz

Waldeck-Frankenberg. Jagen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Die Waldeckische Jägerschaft, die Jägervereinigung Frankenberg und der Jagdschutzverein Edertal haben seit Jahren konstante Mitgliederzahlen.

Auch viele Jugendliche und immer mehr Frauen interessieren sich dafür, sagen die Vorstände. Zudem gibt es eine Handvoll Berufsjäger und Ehrenamtliche, die nicht in einem Verein organisiert sind.

Nachwuchssorgen gibt es nicht. „Wir rekrutieren neue Mitglieder aus unseren eigenen Kursen“, sagt Heinz Langerzik, Vorsitzender der Waldeckischen Jägerschaft mit 530 Mitgliedern. „Früher war es manchmal schwierig, die Kurse vollzubekommen“, berichtet Langerzik. „Seit zehn Jahren haben wir aber überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil.“ Teilweise gebe es mehr Nachfragen als Teilnehmerplätze. Der Verein bietet jedes Jahr einen Jagdschein-Kurs an. Darunter seien mittlerweile 30 Prozent Frauen.

Jagen sei bei jungen und alten Menschen beliebt, schon 16-Jährige belegen demnach einen Jugendjagdschein-Kurs. Als Gründe dafür führt Langerzik „eine große Verbundenheit zur Natur“ sowie den „Wunsch nach Fleisch von selbst erlegten Tieren“ an. Viele ernährten sich bewusster als vor einigen Jahren.

Die Jägervereinigung Frankenberg zählt rund 400 Mitglieder. Jagen habe viel mit Verantwortung, Leidenschaft und Berufung zu tun, berichtet Vorstandsmitglied Matthias Eckel aus eigener Erfahrung. Was die Jäger fasziniere, sei „nicht die Lust am Töten, sondern die Freude am guten Schuss“. Wie vielseitig das Jägerdasein ist, darauf weist Christian Ranft hin, der Vorsitzende des Jagdschutzvereins Edertal. „Unsere Bläsergruppen sind für uns ein herausragender Bestandteil.“

Die Jäger haben mehrere Herausforderungen: Von Verbissschäden bis hin zur drohenden Afrikanischen Schweinepest. 

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