Vor allem Sommerferien werden für Bauarbeiten genutzt

Schulen in Waldeck-Frankenberg werden für elf Millionen Euro saniert

Waldeck-Frankenberg. Gut elf Millionen Euro steckt der Landkreis Waldeck-Frankenberg 2017 in die Sanierung seiner Schulen. Die Herausforderung ist, dass der Unterricht dabei nicht gestört wird.

Durch die Aufteilung in mehrere Bauabschnitte können sich Großprojekte wie die Sanierung der Gymnasien in Bad Arolsen und Korbach - zwei der mehr als 70 Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg - auch mal über ein Jahrzehnt hinziehen. Aber immerhin: Es wird modernisiert.

Kreispolitiker aller Couleur betonen ja auch bei jeder Gelegenheit, dass in den Nachwuchs investiert werden soll. Und das geschieht kontinuierlich seit Jahren, so auch in diesem Jahr: Die nebenstehende Liste der Schulbauprojekte in diesem Jahr ist nicht vollständig.

„Der Landkreis profitiert als Schulträger von einer Reihe von Zuschussprogrammen, die kommunale Investitionen und die energetische Sanierung von Gebäuden fördern“, erläutert Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf: „Das entlastet den Kreishaushalt, erspart uns zusätzliche Schulden und künftige Heizkosten.“

Deutschendorf schätzt, dass die Investitionen in bessere Wärmedämmung und stromsparende Leuchtmittel die Kosten für Öl und Gas um mindestens ein Drittel senken, beim Stromverbrauch sei das Einsparpotenzial noch deutlich höher.

Bei allen Schulbau-Projekten kommt es naturgemäß darauf an, dass der Unterricht so wenig wie möglich behindert wird. Besonders störende Eingriffe in die Bausubstanz erfolgen nach Möglichkeit während der Ferien. Aber das funktioniert nicht immer. Schließlich sind Bauarbeiter auch Väter, die die Ferien mit ihren Familien nutzen wollen. Und so führt kein Weg daran vorbei, dass für jede Baustelle ein ausgeklügelter Ablaufplan erdacht wird. Im Zweifel müssen Container auf dem Schulhof ein Klassenzimmer ersetzen.

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Rubriklistenbild: © dpa

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