Landratswahl: Kurylas sieht Sohn noch im Rennen

Richard Kurylas

Waldeck-Frankenberg. Hans Kurylas aus Sachsenhausen - Vater von Richard Kurylas, der angekündigt hatte, bei der Landratswahl am 5. Juli zu kandidieren -, geht davon aus, dass sein Sohn doch noch zu der Wahl zugelassen wird.

Wie berichtet, lagen dem Landkreis am Stichtag 30. April nur die Bewerbungen von Amtsinhaber Dr. Reinhard Kubat (SPD) und dem Bromskircher Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (CDU) vor. Die HNA hatte am 1. Mai berichtet, dass der parteilose Richard Kurylas seine Kandidatur zwar angekündigt hatte, bis zum Fristende aber keine Bewerbung von ihm eingegangen war.

Der Vater Hans Kurylas, der von seinem Sohn eine Vollmacht erhalten hatte, um die für die Bewerbung nötigen 142 Unterstützer-Unterschriften einzuholen, teilte nun der HNA mit, dass er am Donnerstag zwar mit Bewerbungsunterlagen im Kreishaus gewesen sei, aber nicht genug Unterschriften vorlegen konnte. Deshalb habe er den Wahlvorschlag für seinen Sohn zurückgenommen, dies aber am Montag widerrufen. Nun sei sein Sohn als Bewerber für Freitagmorgen zur Sitzung des Kreiswahlausschusses ins Kreishaus eingeladen worden, dort werde über die Wahlvorschläge entschieden. Und Vater Kurylas geht davon aus, dass sein Sohn doch noch zur Wahl zugelassen wird.

Kreiswahlleiter Thomas Vorneweg erläuterte daraufhin auf HNA-Nachfrage, dass Vater Kurylas am Donnerstag nur 125 Unterschriften vorgelegt und deshalb den Wahlvorschlag zurückgenommen habe. Nachdem er dies am Montag widerrufen hat, habe der Landkreis den Bewerber Richard Kurylas zu der öffentlichen Sitzung des Kreiswahlausschusses eingeladen. Denn dort werde auch über „offensichtlich ungültige“ Wahlvorschläge entschieden, erläuterte Thomas Vorneweg. „Und wir wollen keinen Formfehler begehen.“

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