Ab Mittwoch kommen die nächsten 13 Wohncontainer in den Landkreis

So sehen sie aus: 12 weitere Wohncontainer wie dieser kommen in dieser Woche nach Waldeck-Frankenberg. Foto: Skupio

Waldeck-Frankenberg. In dieser Woche kommen 13 weitere Wohncontainer (Mobile-Homes) für Flüchtlinge nach Waldeck-Frankenberg.

Ab Mittwoch sollen Hatzfeld (6), Burgwald (5), Frankenberg (1) und Allendorf/Eder (1) beliefert werden.

Das ist zumindest der Plan. Schon bei der ersten Lieferung von zehn Containern aus Litauen für Löhlbach, Allendorf und Laisa war es vergangene Woche zu Verzögerungen gekommen - auch weil die Schwertransporte nur nachts fahren dürfen. „Es ändert sich stündlich etwas. Das ist kaum planbar“, sagte Hatzfelds Bürgermeister Dirk Junker.

Hatzfeld stellt vier Mobile-Homes unterhalb des Bürgerhauses der Kernstadt auf, zwei im Industriegebiet Struthfeld in Reddighausen. Die Gemeinde Burgwald stellt ihre fünf Container im Gewerbegebiet bei Bottendorf auf. Frankenberg überprüft seine acht geplanten Standorte wegen technischer Fragen nochmal. Der erste der zehn Container für die Stadt soll heute auf dem Wohnmobilstellplatz an der Ederberglandhalle aufgestellt werden. In Allendorf sind die Tennishalle und die Reithalle Standorte der mobilen Häuser.

Die Wohncontainer seien allerdings technisch noch nachzurüsten, sagte Dirk Junker. Unter anderem müssen sie an Strom, Wasser und Kanal angeschlossen und die Leitungen frostsicher gemacht werden. Deshalb könne es vier Wochen dauern, bis Asylbewerber einziehen. Junker spricht von einer Übergangslösung, die notwendig sei, um das Defizit an privatem Wohnraum aufzufangen: „Die Container verschaffen uns Luft, um die Belegung kommunaler Gebäude wie DGHs zu vermeiden“, sagt Junker.

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