Pro Jahr stehen 5000 Euro Spendengelder auf dem Spiel

Sparkurs bei der Bundeswehr: Weniger Benefizkonzerte des Heeresmusikkorps

Waldeck-Frankenberg. Das Heeresmusikkorps Kassel reduziert aus Spargründen bei der Bundeswehr seine Auftritte bei Benefizveranstaltungen.

Das beunruhigt die Mitglieder des Vereins „Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg".

„Wenn wir das Heeresmusikkorps nicht mehr für unsere Benefizkonzerte im Kreis bekommen, geht uns, falls wir keinen adäquaten Ersatz finden, ein jährlicher Spendenbetrag von 5000 Euro verloren“, sagt Michael Kantert, Zweiter Vorsitzender des Vereins.

Das Heeresmusikkorps Kassel hat mit Beginn des Jahres seine Konzerte reduziert. Es tritt jedes Jahr unter anderem in Waldeck-Frankenberg bei Benefizveranstaltungen auf und trägt dazu bei, dass mehrere 10.000 Euro an Spenden eingespielt werden. „Von einst 50 bis 60 Konzerten pro Jahr sind 25 übrig geblieben, die wir deutschlandweit spielen“, sagt Oberstabsfeldwebel Peter Cloos, der Musikzugführer im Heeresmusikkorps Kassel ist. Das Verteidigungsministerium in Bonn fahre deutschlandweit bei allen Heeresmusikkorps einen Sparkurs. „Dem sind wir leider unterstellt“, so Cloos.

Von Philipp Daum 

Was der Verein „Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg“ noch sagt und wie der Rotary-Club Bad Wildungen-Fritzlar, der mit dem Heeresmusikkorps ebenfalls Konzerte für den guten Zweck veranstaltet, die Situation einschätzt, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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