Blitzeinschlag an der Kreisstraße 93 zwischen Viermünden und Schreufa

Starkes Gewitter: Überflutete Straßen - Schuppen abgebrannt

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Unter Atemschutz und mit Schaummittel löschten die Brandschützer den Schuppen in der Feldgemarkung bei Viermünden. 

Waldeck-Frankenberg. Das für Donnerstag Abend angekündigte Gewitter hat sich über Teilen Waldeck-Frankenbergs entladen: Im nördlichen Kreisteil kam es zu überschwemmten Fahrbahnen, im Frankenberger Raum sorgte ein Blitzeinschlag für den Brand eines Feldschuppens.

Mehr als 60 ehrenamtliche Brandschützer der Feuerwehren aus Frankenberg, Schreufa und Viermünden rückten gegen 20.30 Uhr zu dem gemeldeten Großbrand einer Scheune in die Feldgemarkung unweit der Kreisstraße 93 zwischen Viermünden und Schreufa aus.

Schnell stellte sich heraus, dass lediglich ein sieben mal sieben Meter großer Schuppen an einem Wirtschaftsweg betroffen war - allerdings brannte das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehrleute in voller Ausdehnung. Das Feuer brach nach Angaben eines Augenzeugen nach einem Blitzeinschlag aus.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß gaben zunächst das Löschwasser aus den Fahrzeugtanks ab, mussten dann aber im Pendelverkehr weiteres Wasser von Viermünden aus zur Einsatzstelle transportieren.

Um das Feuer wirksam zu löschen, setzten die Freiwilligen auch Schaum als Netzmittel ein. Zwei Trupps waren an der Brandstelle unter Atemschutz im Einsatz. Eine Streife der Frankenberger Polizei war vor Ort, außerdem ein DRK-Rettungswagen zur Sicherheit der Feuerwehrleute.

Die Wehren aus Schreufa und der Kernstadt rückten gegen 22 Uhr wieder ab, die Kameraden aus Viermünden blieben als Brandwache noch etwas länger an der Einsatzstelle und fuhren auch in der Nacht noch einmal zur Nachkontrolle dorthin.

In dem Schuppen, der vollständig niederbrannte, waren laut Stroß unter anderem Bauholz und Futtermittel gelagert gewesen. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Starkregen spülte Schlamm und Geröll auf Fahrbahnen, die Wassermassen machten manche Straße zeitweise unpassierbar, vereinzelt stürzten auch Bäume um. Betroffen waren unter anderem - erneut - die Ortslage von Bad Arolsen-Massenhausen, aber auch der Diemelstädter Stadtteil Helmighausen.

In Adorf war offenbar das Stuhllager der Dansenberghalle voll Wasser gelaufen, in einem Unternehmen in Rhoden drang Wasser in eine Halle ein. Mehrere Feuerwehren waren im Laufe des Abends zu den verschiedenen Einsatzstellen gerufen worden.

www.112-magazin.de

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