Was hat das zu bedeuten?

Außerhalb der normalen Zugzeiten: Kraniche in Waldeck-Frankenberg beobachtet

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Außerhalb der normalen Zugzeiten: Die erste Woche im Jahr 2020 bot ungewöhnliche Kranich-Beobachtungen im Kreis am Boden. 

Kraniche wurden außerhalb der normalen Zugzeiten in Waldeck-Frankenberg beobachtet. Was hat das zu bedeuten?

Waldeck-Frankenberg – Kraniche, im Volksmund auch „Schneegänse” genannt, sind Zugvögel, die oft in großen, keilförmigen Formationen mit trompetenhaften Rufen im Herbst nach Süden in ihre Winterquartiere und im Frühjahr nach Norden in ihre Brutgebiete auch über Waldeck-Frankenberg hinweg ziehen.

Außergewöhnlich sind aktuelle Sichtungen von Kranichen im Kreis außerhalb der normalen Zugzeiten. Bis Sonntag (5. Januar) gingen sechs Meldungen von Gruppen am Boden mit jeweils unter zehn Vögeln ein. So standen am 5. Januar sechs Kraniche auf einer Wiese in der Ederaue bei Rennertehausen. Zuvor, am 3. Januar, waren es ebenfalls sechs Kraniche bei Herzhausen und neun bei Frankenberg in der Nemphe-Feldflur.

Bereits am 2. Januar wurden nachts bei Nebel bei Bergheim Kraniche kreisend gehört und vier bei Giflitz gegen 17 Uhr gesehen. Schon am 1. Januar wurden fünf Kraniche auf dem Jungfernhügel zwischen Schreufa und Viermünden beobachtet.

Unklar ist, ob die „Vögel des Glücks”, wie sie öfter genannt werden, auf dem verspäteten Süd- oder dem verfrühten Nordzug waren. Sicher ist aber, dass sie bei dem neblig-trüben Wetter mit mangelhafter Orientierungsmöglichkeit eine Rast im Kreis eingelegt hatten. (zqa)

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